Auktionsablauf:
Auktion 217
Mittwoch, 28. Mai 2008:
Alte Meister ab 10.00 Uhr
Kunst des 19. Jahrhunderts ab 14.00 Uhr.
Auktion 218
Donnerstag, 29. Mai 2008
Moderne & zeitgenössische Kunst (Werke bis ca. 2.500,- €) ab 10.00 Uhr
Auktion 219
Donnerstag, 29. Mai 2008
Moderne & zeitgenössische Kunst (ausgewählte Werke) ab 15.30 Uhr
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Art. Nr.: 265
GEORG FRIES 1787 Gostendorf - München 1854
Magdalenenklause im Nymphenburger Schlosspark. Öl auf Leinwand. Um 1825/30. Ca. 43,5 : 51,5 cm. Signiert unten links. Gerahmt.
Georg Fries zählt zu den herausragenden Münchener Architektur- und Miniaturmalern seiner Zeit. In feinem, minutiösem Pinsel ist die Magdalenenklause im Nymphenburger Schlosspark in München dargestellt. Die 1725-28 nach Plänen Joseph Effners erbaute bewohnbare künstliche Ruine liegt im nördlichen Gartenbezirk der Anlage. Sie wurde im Auftrag des Kurfürsten Max Emanuel errichtet und sollte dem Herrscher zur Flucht aus dem höfischen Zeremoniell dienen und den lebens- und sinnenfrohen Fürsten nach eigenem Willen zur Selbstkasteiung im Alter bewegen. Das Mauerwerk ist mit Rissen versehen und nur teilweise verputzt und steht in der Tradition des Memento mori. Die Magdalenenklause gilt als eine der ersten Ruinenarchitekturen der europäischen Gartenkunst. An der linken Bildkante über den Bäumen mit einer kleinen Ausbesserung, ebenso mit winzigen Austupfern in der rechten oberen Ecke. Mit leichter Craquelébildung. Doubliert, ansonsten in sehr gutem Zustand. Die Gemälde von Georg Fries sind selten. Provenienz: Retrospektive der Galerie Heinemann 1920, verso mit dem Aufkleber. Aus der Sammlung S. K. H. Prinz Alfons, verso mit dem Aufkleber.
Schätzpreis: von € 14.000,00 bis € 16.000,00
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HIGHLIGHTS der nächsten Auktion
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