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ACHTUNG: die Auktion fand bereits am 27.05.2008 statt!
Für etwaige Restverkaufsstücke wenden Sie sich bitte direkt an das Auktionshaus Van Ham!
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Art. Nr.: 508
Graubner, Gotthard
1930 Erlbach
Ohne Titel
1964. Kissenbild. Acryl und Öl auf Nylonstoff über Synthetikwatte auf OSB-Platte gespannt. 31 x 24cm. Signiert und datiert auf der Rückseite: Gotth. Graubner 1964. Kastenrahmen.
Im Rahmen beschrieben.
Seit der zweiten Hälfte der 1950er Jahre setzt sich Gotthard Graubner in seiner Malerei ausschließlich mit der Farbe als alleinigem Ausdrucksträger auseinander. Immer wieder untersucht er ihre Eigenwertigkeit und erprobt die Formen ihres Auftrages, um die räumliche Wirkung der Farbflächen zu forcieren. Dabei verwendet er bald kein herkömmliches Malmaterial mehr. So entwickelt er Anfang der 1960er Jahre die "Kissenbilder". Wie die vorliegende Arbeit bestehen sie aus einer Vielzahl von Schichten farbaufsaugender Watten, Schaumstoffe und den, das gesamte Polster umspannenden synthetischen Stoffbahnen. In diesen "Farbraumkörper", wie er sie ab 1970 nennt, spielt Graubner äußerst subtil mit den unterschiedlichen Nuancen der durchscheinenden Farblagen und deren Zusammenwirken mit den jeweiligen, weich verlaufenden Lichtabstufungen auf der Wölbung der Kissen. Mit diesen plastischen Gemälden steht Graubner in einer Tradition, die bis zu Claude Monets späten Seerosenbildern reicht, und führt diese zugleich zu einem gewissen Endpunkt: Befreit von dem Anspruch etwas anderes darstellen zu müssen als sich selbst, begegnet uns die reine Erscheinung der Farbe nicht mehr als bloßes, starres Zeichen. Vielmehr tritt sie in ihrem unabschließbaren Rhythmus über die Grenzen des Gevierts kraftvoll in den Raum hinaus und fordert uns so zu einen intensiven Dialog auf
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Archiv: Zeitgen. Gemälde, Zeichnungen, Aquarelle
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