ACHTUNG - die Auktion fand bereits am 28.05.08 statt. Etwaige Nachverkaufsstücke erfragen Sie bitte direkt in der im Auktionshaus Karl & Faber!
|
|
|
Art. Nr.: 394
FRIEDRICH SALATHÉ
Die Giessbachfälle im Berner Oberland. Verso: Gebirgslandschaft.
Graue Feder, grau laviert und Aquarell auf Velin. (Um 1821/22). Ca. 38 : 39 cm (Blattgröße ca. 38 : 40 cm).
Nach der Rückkehr aus Italien widmet sich Salathé zwischen dem Frühsommer 1821 und Ende 1822 mit neuer Energie der heimischen Gebirgslandschaft. Seine Darstellung der berühmten Giessbachfälle, die sich in Kaskaden in einer Länge von über 500 Metern in den Brienzersee hinunterstürzen, lässt die in Italien gewonnene künstlerische Freiheit erkennen. In ein spannungsreiches Netz aus Federstrichen setzt er mit großer Virtuosität Akzente in grauem Lavis und braunem bzw. grünem Aquarell und verleiht so der Komposition Bewegungs- und Lichteffekte. Durch den Standpunkt dicht vor der Felswand wird das Naturerlebnis für den Betrachter unmittelbar nachvollziehbar; die Landschaftsskizze verso dagegen zeigt ein traditionelleres Gebirgspanorama ohne den romantischen Impuls der Vorderseite.
Leicht fleckig und mit einer vertikalen geglätteten Falte, dort am unteren Rand mit einem kleinen Riss.
Provenienz: Privatbesitz, Schweiz.
Schätzpreis: von € 3.500,00 bis € 4.500,00
|
|
ARCHIV - Alte Meister und Kunst des 19. Jahrhunderts
|