|
Art. Nr.: 210
Ewald Mataré
Ewald Mataré (1887 Aachen - 1965 Büderich bei Neuss). Eingekauertes Rind II. 1947 Terrakotta .Schilling 306. Mit dem Monogramm (Stempelmarke). Unikat. 9,5 x 12 cm (3,7 x 4,7 in). Wohl eines der Modelle für die Ausführung in BronzeExpertise: Wir danken Frau Dr. Sabine Maja Kufferath (Verfasserin des Werkverzeichnises der Plastik), Düren, für die freundliche Unterstützung Provenienz: Vom Vorbesitzer direkt vom Künstler erworben. Ausstellung: Ewald Mataré. Skulpturen, Holzschnitte, Aquarelle, Galerie Alex Vömel, Düsseldorf 1975, Kat.Nr. 15 (mit Abb.).Ewald Mataré, Pfalzgalerie Kaiserslautern/Städtische Museen Heilbronn, 1981, Kat.Nr. 37. Gisela Reineking von Bock, Keramiken von Ewald Mataré, in: Keramos, April 1975, Heft 68, S. 41-64, Nr. 53.In der Art eines Handschmeichlers gestaltetes Objekt, das in seiner Geschlossenheit der Formen Matarés gestalterischen Willen klar ausdrückt. Dem kompakten Körper, der die Figur als Ganzes umreißt, steht eine reliefartige, eher umrisshafte Zeichnung in der Charakterisierung des zusammengekauerten Tieres gegenüber. Assoziationen an prähistorische Felsmalereien stellen sich ein, lässt man sich allein von der umrisshaften Zeichnung leiten. Doch Mataré gelingt hier die Verschmelzung von Flächenhaftem mit plastisch gestalteter Materie in der für ihn charakteristischen Weise, ohne einer sinnentleerten Abstraktion zu huldigen. [KD] Guter Gesamteindruck. Partiell minimal berieben, vereinzelte winzige oberflächliche Materialverluste.
|