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Art. Nr.: 606
Hans Makart
(Salzburg 1840–1884 Wien) Ländliches Fest, signiert Hans Makart, um 1875, Öl auf Holz, 75,2 x 118 cm, gerahmt (W)
Literatur:
Gerbert Frodl, Hans Makart, Monographie und Werkverzeichnis, Residenz-Verlag Salzburg 1974. WZ 560.
Provenienz:
Österreichischer Privatbesitz, ehem. KA. L. Schidlof “Zigeunerfest”, Wien,5.-9.4.1921, Nr. 286. Verst. Glückselig, Wien “Bäuerliches Bacchanal” 18.4.1928, Nr.72.
Hans Makart:
Der als einer der herausragendsten Künstler des europäischen Historismus gefeierte Maler begann sein Kunststudium an der Wiener Akademie. In München setze er sein Studium fort bis er von Kaiser Franz Joseph I. wieder nach Wien berufen wurde. Die Werke Makarts sind eng mit dem ausgehenden Biedermeier verflochten. Verglichen mit Werken, die jene konservative und idyllische Haltung des Bürgertums widerspiegeln, sind die Arbeiten von Makart revolutionär. Anregungen erhielt der Maler von venezianischen Künstlern wie Tizian, Veronese und Rubens. Rauschende Feste spielen im Oeuvre des Künstlers eine bedeutende Rolle. So komponierte Makart 1879 für Kaiser Franz Joseph I. und seine Gemahlin, Kaiserin Elisabeth, anlässlich ihres Hochzeitjubiläums einen großen Festzug durch Wien. Das hier angebotene Gemälde “Ländliches Fest” um 1875 zeigt ein bäuerliches Gelage mit ausgelassener Stimmung und tanzenden Leuten.
Schätzpreis: von € 25.000,00 bis € 35.000,00
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