Carl Wilhelm Kolbe der Ältere
(Berlin 1757 – 1835 Dessau)
C. W. Kolbe war zuerst als Lehrer für Französisch und Kunst in Dessau tätig. Ab 1793 besuchte er die Akademie in Berlin, um sich ganz der Kunst zu widmen. Er bildete sich in kürzester Zeit zum Landschaftszeichner aus und schuf geistreich radierte Blätter, die ihm den Beinamen „Eichen-Kolbe“ einbrachten. Er wusste wie kein anderer Stecher die Idylle und die Landschaft von Arkadien darzustellen. Ab 1798 war er in Dessau als Hofkupferstecher für Fürst Leopold Friedrich von Anhalt-Dessau tätig. 1805 erbat Kolbe die Erlaubnis der Einladung der Familie des Künstlers Salomon Gessner nach Zürich folgen zu dürfen, um die Gouachen Gessners in Radierung umzusetzen. Der Künstler verfasste auch Schriften zur Sprachwissenschaft und promovierte 1810 in Philosophie.
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Art. Nr.: 33
Carl Wilhelm Kolbe der Ältere (1759 - 1835)
Die Wasserfahrt. Radierung in Schwarzbraun um 1798. (Martens 209, IV). Mit dem Namenszug, Titel und Nummer "62" in der Platte. Auf Vélin. 44 x 37,8 cm. Im Bereich der gebrochenen und teils hinterlegten Plattenkante schwach stockfleckig.
Verkaufspreis: EURO 980,00
inklusive Mehrwertsteuer; zuzüglich Versand
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Verkaufsausstellung C. W. Kolbe 2008
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