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Art. Nr.: 15
Drechselarbeit aus Elfenbein - Kleine Schatztruhe mit Geheimverschluss
Ende 18. Jahrhundert, Deutschland oder Österreich.
Äußerst seltener, aus Elfenbein bestehender Behälter in Form eines sechseckigen Prismas. Erwähnenswert ist, dass die kleine Truhe über kein Schloss verfügt. Zu dem eingesetzten Münzbehälter gelangt man allerdings nur, wenn man den Geheimverschluss kennt. Der exakt eingepasste röhrenförmige Münzbehälter aus Obstholz hat den Durchmesser eines Dukatens und ist mit farbigem Papier ausgekleidet. Die Montierung, bestehend aus Scharnier, Einlage und Handhabe des „Deckels“, ist aus Gold (18 Kt.) gefertigt. Die schöne Maserung des Elfenbeins ist an den Längsseiten des Behälters gut sichtbar. Bedingt durch den Nervkanal des Elefanten-Stoßzahnes, befindet sich in der Mitte der beiden sechseckigen Schmalseiten jeweils eine punktförmige dunkle Stelle.
Länge: 7,7 cm. Durchmesser der sechseckigen Schmalseite: 2,9 cm.
Das Objekt wurde in dem versteckten Hohlraum eines alten Tabernakelkastens gefunden. In dem aus Elfenbein und Holz ausgeklügelt gestalteten Behälter befanden sich sieben alte Goldmünzen (Dukaten aus der Zeit Maria Theresias und Josefs II.).
Preis: nicht vermerkt
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Elfenbeinkunst-Ausstellungsstücke
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