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Art. Nr.: 455
Friedrich Sustris (Italien um 1540 – 1599 München) Nachfolger um 1600
Herkules am Scheideweg, links unten monogrammiert “CL”, Öl auf Holz, 74 x 51 cm, gerahmt, (Wo)
Gutachten: Wir danken Univ. Prof. Dr. Pater Gregor Lechner für die Zuschreibung an den Künstler, die ikonographische Deutung des Gemäldes sowie den Hinweis auf die Literatur.
Literatur: P. Dr. Gregor Lechner OSB und Mag. Werner Telesko, in: Stift Göttweig, DAS WORT WARD BILD, Quellen der Ikonographie, Ausstellung Stift Göttweig, 1991.
Provenienz: süddeutsche Privatsammlung
Versammelt sind Chronos mit dem Ringschlangensymbol für Ewigkeit, Saturn mit Kind und Sense, weiter Juno, Venus, Amor und Apollo, Merkur, Mars, Bacchus und Diana. Über Herkules findet sich in den Fels geschlagen das Zeichen des Scheide-wegs. Nach dieser Komposition gibt es einen Kupferstich von Sadeler, beschriftet und signiert mit “Sereniss: Bavar: Duc: Pict: et Archit: Frid: Sustris figuravit... SADELER BELG.” Dieser Kupferstich ist ein Huldigungsblatt für Herzog Maximilian von Bayern, vermutlich zum
1. Jänner 1595. Das Wappen im vorliegenden Gemälde gehört einer Familie Österreicher von Löwenthal.
Schätzpreis: von € 15.000,00 bis € 20.000,00
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