„Kufubu Smaragde“ Dr. Hanco Zwaan (NL, Leiden)
Aus der Region Kufubu in Sambia, der zweitgrößten Lagerstätte nach Kolumbien, stammen die sogenannten Kufubu-Smaragde. Die Produktion hat in den 1970er Jahren begonnen. Die Smaragde stammen aus proterozischen metamorphen Gesteinen (Quarzite, Glimmerschiefer,...), in denen berylliumhaltige Pegmatite eingelagert sind. Metabasite überlagern diese Strukturen. Farbe der Smaragde: helles bläulich-grün bis grün In der Chantete-Mine war der größte Kristall über 3 kg schwer. Nahezu das gesamte Rohmaterial wird in Indien oder Israel geschliffen, in Indien davon ca. 80 % der Produktion. Schleifvorgang: - mit Hilfe von starkem Licht verschafft man sich eine Idee, wo der Rohkristall geschnitten werden soll
- ein Roboter wird für das Schleifen der Rondiste und für die Umrisse des Steines verwendet
- Polieren mit der Hand
- rissige Steine werden mit Paraffin behandelt (die letzen 30 Jahre)
- Steine werden nach Farbe, Form und Größe sortiert
Mögliche Einschlüsse: - rechteckige oder gestreckte Flüssigkeitseinschlüsse (2-3-phasig)
- primäre Flüssigkeitseinschlüsse (einzelne Einschlüsse) wurden mit Raman-Spektroskopie untersucht. Es ist CO2 und Methan in diesen Einschlüssen vorhanden. Diese Art von Einschlüssen wurde auch im Transvaal und in Pakistan gefunden.
- Aktinolit-Nadeln
- Turmalin
- Dravit
- Phlogopit
- schwarze, opake Körner = Magnetit in Plättchenform
- Quarz
- Fluorit
- Nb-Rutil
- Die Kufubu-Smaragde wurden mit Hilfe eines Vergleiches von Sauerstoff-Isotopen mit Fundorten auf der ganzen Welt verglichen. Es zeigte sich ein unterschiedlicher Li- und Rb-Gehalt.
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