Synthetischer Saphir nach Chatham Ein violettfarbiger knollenartiger Stein von 5,17ct hat sich als Saphir nach dem amerikanischen Produzenten „Chatham“ diagnostiziert. Eine Synthese der nicht üblichen Art, da die Schliffbearbeitung eine nicht übliche ist und daher nur durch eine genaue gemmologische Untersuchung erkannt werden kann. Einige physikalische Konstanten: Dichte: 3,98, übliche Lichtbrechungswerte im Spotbereich um 1,75 -1,76 (durch den Schliff nicht genau ermittelbar). Chelsae Filter: keine Verfärbung, jedoch im UVL eine deutliche abweichende Reaktion gegenüber natürlichen Saphiren. UVS = weißlich, UVL = aprikosenfarbig. Mikroskop: Das Erscheinungsbild zeigt erst bei genauer Betrachtung und Einbettung im Methylenjodid jene Merkmale, die einer Synthese entsprechen. Die Anordnung der teils gefestigten Flussmittelrückstände weist auf eine Synthese nach Chatham hin. Absplitterungen vom Zuchtbehälter, sowie die Fluoreszenz Erscheinungen verfestigen die Diagnose. Eine sehr gut gelungene Synthese, die im gefassten Zustand sicher schwer zu erkennen ist.
 5,17ct in Knollenform
 Gefestigte Flussmittelrückstände, 35x.
 UVS - Verhalten
|  Gefestigte Flussmittelrückstände, 35x.
 UVL - Verhalten
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