Polluctit
Wilhelm Niemetz (Gemmologe und Sachverständiger) berichtet von Neufunden von schleifbarem POLLUCIT (Cs,Na)[AlSi2O6]0,5 H20, kubisch aus Pakrong (Afghanistan), die Edelsteinspezialisten aufhorchen ließen. Trotz der geringen Härte von 6 bis 6,5 nach Mohs kamen einige Exemplare auf den Markt. Ihrem Aussehen nach sind sie leicht zu verwechseln mit farblosem Beryll, Petalit, Quarz usw. Der Stein wurde erstmals als „POLLUX“ in San Pietro in Campo auf der Insel Elba nachgewiesen. Größere Mengen werden in Varuträsk (Schweden) und Naneis (Namibia) abgebaut, um daraus seltene Cäsiumsalze zu gewinnen. |