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Gewerbliche Schule Schwäbisch Gmünd,
mit 3 Fachschulrichtungen

Heidenheimerstraße 1 Am Römerkastell 31
D-73529 Schwäbisch Gmünd

 



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Die Gewerbliche Schule Schwäbisch Gmünd: Fachschule für Gestaltung - Fachrichtung Schmuck und Gerät - Werkkunstschule Berfufskolleg für Design, Schmuck und Gerät


Fachschule für Gestaltung – Fachrichtung Schmuck und Gerät – Werkkunstschule

 Entsprechend der Tradition der Gold- und Silberstadt Schwäbisch Gmünd, wird an der Gewerblichen Schule die Fachschule für Gestaltung - Schmuck und Gerät geführt. Die ergänzende Bezeichnung "Werkkunstschule" weist darauf hin, dass sich die Fachschule als pädagogische Nachfolgeinstitution sieht, die Generationen von Handwerkern aus diesem Bereich geprägt hat.

 Aufbauend auf einer abgeschlossenen Berufsausbildung in einem einschlägigen Beruf und einer mindestens einjährigen Berufserfahrung ist es das Ziel der zweijährigen Fachschule, den Schülerinnen und Schülern weitergehende Fähigkeiten und Fertigkeiten in der Gestaltung von Unikaten und Kleinserien im Bereich Schmuck und Gerät zu vermitteln. Gleichzeitig bereitet die Schule auf eine berufliche Tätigkeit als Führungskraft in Betrieben des Handwerks und der Industrie, als selbständiger Handwerker mit eigenem Betrieb, als Künstler mit eigenem Atelier und als Mitarbeiter bei der beruflichen Ausbildung vor oder schafft die Grundlagen für ein weiterführendes Studium.

 Das pädagogische Konzept legt seinen Schwerpunkt auf eine umfassende, gestalterische und praktische Ausbildung. Aus diesem Grunde wird der Unterricht projektorientiert durchgeführt. Zum Beispiel werden die bei Experimenten mit verschiedenen Metalloberflächen gewonnenen Erkenntnisse im Fach Entwurf genauso eingebracht wie in der Werkstattpraxis. Die Inhalte der zum fertigen Praxisstück führenden Fächer sind eng miteinander abgestimmt.

 Im Unterricht werden folgende Schwerpunkte gesetzt:

 ·          flächige Gestaltungselemente

(Punkt, Linie, Fläche), z.B. umgesetzt in Techniken wie der Granulation, dem Niello oder dem Tauschieren

·          3-Dimensionalität - Räumlichkeit

Im Vordergrund der Unterrichtstätigkeit steht der Entwurf von Körpern und deren praktische Umsetzung, z.B. durch Montage, Schmiede- oder Gusstechniken.

·          Farbe

Das Wissen über Farben und von Farbwirkungen ermöglicht die Umsetzung von Emotionalität. Emailltechniken und sonstige farbige Materialien und farbgebende Techniken werden hinsichtlich ihrer Einsetzbarkeit untersucht.

 Um jedem Schüler die Möglichkeit zu geben seine gestalterischen Stärken zu erfahren, wird auch die Gestaltung nach methodologischen Kriterien unterrichtet. Gerade in einem künstlerisch sehr anspruchsvollen Beruf erleichtert dies die Findung des eigenen "Stils" und die Entdeckung und Förderung eigener Kreativität.

 Die Fachschulkonzeption setzt sich, wie auch der Beruf selbst, aus einer Mischung von Tradition und Moderne zusammen. Neben überlieferten Techniken wie dem Granulieren, dem Niellieren, dem Emaillieren oder Silberschmieden, wird der Umgang mit neuesten Geräten, wie einem Laser-Schweißgerät oder Übungen am PC in Form von CAD, CNC oder der Erstellung einer eigenen Homepage ermöglicht.

 Gleichzeitig mit dem Fachschulabschluss können die Schüler die Meisterprüfung im Gold- und Silberschmiedehandwerk vor der Handwerkskammer Ulm ablegen. Zahlreiche Absolventen der Fachschule Schwäbisch Gmünd wurden selbstständig und schicken nun ihrerseits ihre Auszubildenden an die Gmünder „Schmuckschule”. Womit sich der Kreis schließt und auf ein in sich stimmiges pädagogisches Konzept hinweist.




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Schulen, Akademien, Aus- und Weiterbildung für S C H M U C K und GEMMOLOGIE