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HTBL‑FERLACH steht für Höhere Technische BundesLehranstalt
in Ferlach mit integrierter
Fachschule für Kunsthandwerk
In ihren Wurzeln reicht die Geschichte unserer Schule bis 1878, zur Gründung
als "K.u.K. Fachschule für Gewehrindustrie" zurück. Trotz wechselhafter und
politisch unruhiger Zeiten kann sich die Schule fast 100 Jahre behaupten und
wird 1952 um die Abteilung Werkzeug‑ und Vorrichtungsbau, und 1957 um die Goldschmiedeabteilung erweitert.
Seit 1992 verfügt die HTBL‑Ferlach
über folgende Abteilungen:
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Fachschule für
Kunsthandwerk: Gold‑ und
Silberschmiede, Graveure
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Fachschule für Büchsenmacher
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Fachschule für
Fertigungstechnik
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Höhere Lehranstalt für
Maschineningenieurwesen ‑ Waffentechnik
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Höhere Lehranstalt für
Maschineningenieurwesen ‑ Fertigungstechnik
und seit 1999 über eine weitere Abteilung, nämlich
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Höhere Lehranstalt für
Maschineningenieurwesen ‑ Industriedesign
Als HTBL
ist unsere Schule als Gesamtes eine höhere berufsbildende Schule, für die
Richtungen Fertigungstechnik, Waffentechnik und Industriedesign. Diese Ausbildungen sind 5jährig und schließen mit der
Reifeprüfung ab.
Angeschlossen sind unserer Schule allerdings auch 4
Fachschulzweige für die Bereiche Gold‑ und Silberschmiede, Graveure, Büchsenmacher und Fertigungstechnik. Hier wird nach 4 Jahren im Rahmen einer
Abschlussprüfung, die rechtlich der Gesellenprüfung gleichgestellt ist, auch die
Gewerbeberechtigung erworben. Gleichzeitig bietet dieser Abschluss auch eine
hervorragende Basis zur Weiterbildung, wie zum Beispiel der Ablegung der
Meisterprüfung, die bereits nach 1
1/2
Jahren Berufspraxis möglich ist. Ebenso gilt die Abschlussprüfung in vielen
Bereichen als Studienberechtigungsprüfung und ersetzt bei vielen Instituten eine
weitere Zulassungsprüfung zu weiterführenden Studienzweigen.
Der
Schwerpunkt der 4 jährigen Ausbildung zum Gold‑ und Silberschmied liegt im Erlernen von
handwerklichen Fähigkeiten. Der Werkstättenunterricht umfasst in 18, bzw. 16
Wochenstunden sämtliche branchenüblichen Arbeitsverfahren, von den
Grundtechniken über die Modellerzeugung in Wachs, Gussherstellung und ‑bearbeitung
und Erzeugung von Halbzeug und Funktionsteilen bis zur Entwicklung und
Durchführung individueller technischer Lösungen für Schmuckstücke, die der
Schüler selbst entwirft und fertigstellt.
Die
Herstellung und Verarbeitung der verwendeten Werkstoffe werden im Gegenstand
Technologie behandelt. Parallel dazu wird in den Gegenständen Zeichnen und
Malen, Modellieren, Entwurfzeichnen sowie Design das entsprechende theoretische
Wissen vermittelt. Im Rahmen der Durchführung zahlreicher Projektarbeiten und
der Teilnahme an Wettbewerben wird die Nähe zur Wirtschaft gefördert. Arbeiten
in größeren Dimensionen und mit alternativen Materialien kommen im Zuge unserer
Installationen und Präsentationen zum alljährlichen Tag der offenen Tür
zum Einsatz.
Diese
Kombination aus Praxis und Theorie befähigt den Absolventen der Fachschule,
Entwürfe nach eigenen Ideen oder nach Kundenwünschen künstlerisch zu gestalten.
Auch hier werden aber, zusätzlich zu den manuellen Fertigkeiten, neueste
Computertechniken mit 3D‑Designprogrammen eingesetzt. Darüber hinaus garantieren
moderne Fertigungsverfahren eine den heutigen Berufsanforderungen entsprechende
Ausbildung.
Über die
4jährige Ausbildung hinaus bieten wir im Rahmen einer Sommerakademie während der Sommerferien
jeweils 1, bzw. 2wöchige Kurse für diverse kreative Arbeitstechniken an.
Der
größte Teil unserer Schüler ist zwischen 14 und 25 Jahre alt. Grundsätzliche
Aufnahmebedingung ist der erfolgreiche Abschluss der 8. Schulstufe, nach oben
besteht keinerlei Altersbegrenzung. Zur Reihung der Anmeldungen (Anmeldefrist
jeweils Ende Feber und Einschreibung im September) führen wir alljährlich vor
Beginn der Sommerferien einen Talentetest durch. In unseren 4
Goldschmiedeklassen werden im Schnitt 12 bis 18 Schüler unterrichtet, wobei in
einer Werkstattgruppe maximal 16 Personen zusammengefasst sind.
Wie die vielfältigen Nationalitäten unserer Schüler (sie kommen aus über 15
verschiedenen Ländern) zeigen, hat sich, über den ursprünglichen Ruf als
Büchsenmacherschule hinaus, besonders die
Fachschule für Kunsthandwerk inzwischen einen internationalen Status
erworben.
Dass der Kontakt zu unseren Absolventen auch noch Jahre nach dem Abschluss der
Ausbildung aufrecht bleibt, beweist das rege Interesse an unserer Absolventenzeitung, in der der
Absolventenverband der HTL‑Ferlach 4mal im Jahr über alle Aktivitäten und
Neuigkeiten informiert. Auch unser seit kurzem periodisch erscheinendes Designmagazin bietet dem Interessierten eine
breite Palette an Information und Fachbeiträgen .
Für
Unterkunft und Verpflegung bieten sich zahlreiche Privatvermieter ebenso an wie
das Büchsenmacherinternat, in dem man zwischen Studentenheim mit Halb‑ oder
Vollpension und Internat mit umfassender Betreuung und Verpflegung wählen kann.
Nähere Auskünfte erteilt das
Büchsenmacherinternat
A‑9170 Ferlach, Waidischerstr.13, Tel.: +43/4227/2463 und Fax: +43/4227/2463‑18
Für Schüler mit österreichischer Staatsbürgerschaft gibt es nach Maßgabe der
gesetzlichen Voraussetzungen die Möglichkeit im l. Schuljahr Heimbeihilfe, und in
den folgenden Jahren Heim‑ und Schülerbeihilfe zu beziehen.
Für alle
weiteren Informationen stehen Ihnen Schulleiter StR
Ing. Peter Seiler und sein Team jeder Zeit unter folgenden Kontakten zur Verfügung:
HTBL‑FERLACH
A‑9170 Ferlach, Schulhausgasse 10 Tel.: +43/4227/2331
Fax: +43/4227/2331-37
Email
und Homepage siehe oben
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