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Strack, Elisabeth Gemmologisches Institut Hamburg
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GG (Graduate Gemologist) und FGA (Fellow of the Gemmological Association of Great Britain)
Mitglied im Landesverband Hamburg im Bundesverband der
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GIH - Kurier 91 - Synthetische Saphire
Zwei im Cabochonschliff geschliffene Saphire erwiesen sich als simple Verneuilsynthesen. Darunter sind Synthesen im Schmelztropfverfahren zu verstehen, das von dem Franzosen Verneuil schon gegen Ende des 19. Jahrhunderts für Rubine entwickelt worden war. Seit etwa 1910 werden synthetische Saphire hergestellt.
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 | Sie sind im Mikroskop an den typischen, leicht bis deutlich gebogenen Anwachsstreifen zu erkennen und zeigen oft einzelne oder zu Grüppchen angeordnete Luftblasen.
Im kurzwelligen ultravioletten Licht fluoreszieren sie in über 95 Prozent der Fälle weißlich, d.h. sie sehen wie mit einer weißen Schicht überstäubt aus.
Die abgebildeten Synthesen waren auf dem etablierten Markt als natürliche Saphire angeboten worden.
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Ein derartiges Verhalten erstaunt immer wieder, da die Synthese im Prinzip leicht zu erkennen ist.
Der Betrug kann nur stattfinden, weil der Käufer sich seinerseits in einer Atmosphäre des Vertrauens wähnt und es nicht für nötig erachtet, selbst zu kontrollieren.
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