 |
  |
Strack, Elisabeth Gemmologisches Institut Hamburg
Gerhofstraße 19
D-20354 Hamburg
|
Tel: 0049 40 352011
Fax: 0049 40 34 34 19
E-Mail senden
Website öffnen
|
|
GG (Graduate Gemologist) und FGA (Fellow of the Gemmological Association of Great Britain)
Mitglied im Landesverband Hamburg im Bundesverband der
öffentlich bestellten und vereidigten sowie qualifizierten Sachverständigen e.V.  |
|
Was sind chinesische „Keshis“ ?
Bei den aus China angebotetenen „Keshis“ handelt es sich um bewusst
gezüchtete Süßwasserzuchtperlen, die aus den traditionellen Süßwasserzuchtgebieten in China kommen. Die Perlen entstehen im zweiten Zuchtgang.
Nachdem die Perlen der ersten Zucht geerntet worden sind, wird der Perlsack in der Muschel belassen, die zurück ins Wasser geht. Im Perlsack entsteht eine zweite Perle, deren Form dünn und barock ist. Man kann es sich so vorstellen, dass der Perlsack, der ja ursprünglich die erste, schon geerntete Perle enthalten hat, jetzt sozusagen in sich zusammenfällt und nur noch ein flaches Perlengebilde erzeugt.
Als Perlsack bezeichnet man den Sack aus Mantelepithelgewebe, der die wachsende Perle umgibt und die Substanzen ausscheidet, die sie
für ihr Wachstum braucht (Calciumkarbonat und Conchyn).
Das Verfahren der mehrmaligen Verwendung einer Muschel für die Perlzucht ist im Prinzip nicht neu. Auch Südsee- und Tahiti-Zuchtperlen werden in mehreren Zuchtvorgängen in ein-und derselben Muschel gezüchtet, allerdings wird bei Entnahme der Ernte ein neuer Kern in den vorhandenen Perlsack eingesetzt.
Der Kern hat dann die Größe der gerade entnommenen Perle und im zweiten oder dritten Zuchtgang entstehen immer größere Perlen.
|
Dieser Eintrag ist in folgenden Kategorien gelistet:
Verlage
Schulen, Akademien, Aus- und Weiterbildung für S C H M U C K und GEMMOLOGIE
Sachverständige, Gutachter |