|
|
|
Anbieter
 |
  |
Strack, Elisabeth Gemmologisches Institut Hamburg
Gerhofstraße 19
D-20354 Hamburg
|
Tel: 0049 40 352011
Fax: 0049 40 34 34 19
E-Mail senden
Website öffnen
|
|
GG (Graduate Gemologist) und FGA (Fellow of the Gemmological Association of Great Britain)
Mitglied im Landesverband Hamburg im Bundesverband der
öffentlich bestellten und vereidigten sowie qualifizierten Sachverständigen e.V.  |
|
„Muschelkernperlen“ (Imitationsperlen)t mit Hilfe des amerikanischen Imitationsperlen sind Perlen, die das Aussehen einer natürlichen Perle oder einer Zuchtperlenur imitieren. Es spielt dabei keine Rolle, aus welchen Materialien sie bestehen. Das Perlen -Buch der CIBJO gibt für die Bezeichnung klare Anweisungen:en „Carmen Lucia – Rubin“, so benannt nach der 2003 verstorbenen Ehefrau des Spenders, ist bis jetzt nicht bekanntgegeben worden. Das Museum bezeichnet den Rubin als die wichtigste Anschaffung in den letzten 20 Jahren.
„Imitationsperlen sind ganz oder teilweise künstlich
hergestellte Produkte, die das Aussehen, die Farbe
und die Effekte von echten Perlen oder Zuchtperlen
nachahmen, ohne deren physikalische oder chemische
Eigenschaften zu besitzen, selbst wenn sie aus natürl-
ichen Substanzen hergestellt wurden.Alle Produkte
von perlennähnlichem Aussehen sind Imitationen, falls
ihre äußerste Schicht nicht aus Perlmutt, das im Inneren
von Mollusken abgesondert wurde, besteht.“
|
 „Muschelkernperlen“ sind Imitationsperlen | |
Es ist deswegen erstaunlich, dass es Unternehmen gibt, die Imitationen unter dem Namen "Muschelkernperlen" verkaufen und dabei so weit gehen, von
„Tahiti-MK-Perlen“
und
„Südsee-MK-Perlen“
zu sprechen. Es liegt dann ein eindeutiger Verstoß gegen die geltenden CIBJO-Bestimmungen vor, die die Bezeichnungen„Südsee“ und „Tahiti“ nur für Zuchtperlen erlauben. Die „Muschelkernperlen“ enthalten einen Kern aus Perlmutt, der mit einem künstlichen Überzug versehen worden ist. Die Größe der Perlen, die in hellen und dunklen Tönen angeboten werden, geht bis zu 15/16mm.
Im Verkaufsprospekt einer Anbieterfirma wird davon gesprochen, dass es sich um ein "echtes Naturprodukt" handelt:
„ein echter Perlmuttkern wird in einem aufwändigen Verfahren beschichtet“.
Im allgemeinen Prospekt heißt es:
„zur Verwendung kommen dabei nur ausgewählte, wertvolle
Edelsteine, sanft schimmernde Perlen und andere farben-
prächtige Naturmaterialien“
Die verwendeten Bezeichnungen sind eindeutig irreführend und unlauter, denn sie suggerieren dem Verbraucher, dass er es mit einem Naturprodukt zu tun hat. Zudem fehlt die notwendige Angabe, dass es sich um Imitationsperlen handelt. Es bleibt nur zu hoffen, dass Juweliere selbst so gut informiert sind, dass sie den Unterschied zwischen Zucht- und Imitationsperlen kennen.
|
Dieser Eintrag ist in folgenden Kategorien gelistet:
Verlage
Schulen, Akademien, Aus- und Weiterbildung für S C H M U C K und GEMMOLOGIE
Sachverständige, Gutachter |
|
|
| |
|
| |