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Anbieter
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Wienerroither & Kohlbacher GmbH Kunsthandel - Austrian Fine Art
Strauchgasse 2 (neben dem Café Central)
A-1010 Wien
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Tel: 0043 1 533 99 77
Fax: 0043 1 533 99 88
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Den Schwerpunkt unseres Galerieprogrammes bilden die
österreichische Klassische Moderne und Kunst der
Zwischenkriegszeit, insbesondere Oskar Kokoschka und die Künstler
des Hagenbundes
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WILLY EISENSCHITZ Wien 1889 - 1974 Paris
Willy Eisenschitz wird 1889 als Sohn eines jüdischen Anwalts in Wien geboren. Gegen den Willen des Vaters studiert er ab
1910 an der Wiener Akademie der bildenden Künste. Nach nur zwei Jahren zieht es ihn aber nach Paris, dem Zentrum der
„modernen“ Malerei. Er schreibt sich an der Académie de la Grande Chaumière ein. Der junge Künstler ist beeindruckt von
der Malerei der französischen Impressionisten, der Malerei Gauguins und Cézannes, eine Faszination, die ihn Zeit seines
Lebens begleiten wird.
Er lernt Claire Bertrand, eine Studienkollegin kennen, die er 1914 heiratet. Im selben Jahr beschickt er seine erste
Ausstellung „Junge Künstler Österreichs“ an der Wiener Secession. Während des ersten Weltkrieges ist er als „feindlicher
Ausländer“ interniert, ab 1917 lebt er mit seiner Familie – Claire ist ihm mit den beiden Kindern gefolgt – in Luzern. Die
Ausreise war ihm, seiner angegriffenen Gesundheit wegen, erlaubt worden. Nach Kriegsende, 1919, weilt er kurz in Wien, im
Folgejahr zieht es ihn aber wieder nach Paris. 1921 verbringt er den Sommer in der Provence und entdeckt den Süden
Frankreichs für seine Malerei. 1925 zieht er mit seiner Familie nach Dieulefit im Departement Drôme, auch diese Landschaft
wird ihm zum liebgewonnenen Motiv. 1927 übersiedelt die Familie in die Nähe von Toulon. Eisenschitz ist Mitglied der
Société Nationale des Beaux-Arts und ab 1930 korrespondierendes Mitglied des Hagenbundes. 1935 nimmt er die
französische Staatsbürgerschaft an. Zu Beginn des zweiten Weltkrieges gibt es eine neuerliche Übersiedelung in das sicherere
Dieulefit. 1969, nach dem Tod seiner Frau Claire, zieht es Eisenschitz wieder nach Paris, wo er bis zu seinem Lebensende 1974
wohnt und arbeitet. Wie sehr sein Werk zeitlebens bereits geschätzt wurde, bezeugen zahllose Ausstellungen in Frankreich,
England und Übersee, sowie Ankäufe von namhaften Museen.
Willy Eisenschitz was born in 1889 as the son of a Jewish lawyer in Vienna. Against his father’s will he started studying at the
Academy of Fine Arts in Vienna in 1910. After only two years he fell under the spell of Paris, the centre of ‘modern’ painting.
He enrolled at the Académie de la Grande Chaumière. The young artist was fascinated by the painting of the French
Impressionists, Gauguin and Cézanne – a fascination that was to preoccupy him all his life. He met Claire Bertrand, a fellow
student, and they were married in 1914. In the same year his work was exhibited for the first time at an exhibition called ‘Young
Artists from Austria’ at the Vienna Secession. During the First World War he was interned as an ‘enemy foreigner’; from 1917
he lived with his family in Lucerne (Claire had joined him with their two children). On account of his rather fragile state of
health he was allowed to leave the country. After the end of the war, in 1919, he spent a brief interlude in Vienna, yet the following
year he was again drawn to Paris. In 1921 he spent the summer in Provence and discovered the South of France for his
paintings. In 1925 he moved to Dieulefit in the Departement of Drôme and he also grew fond of this scenery as a motif. In 1927
he settled with his family in the vicinity of Toulon. Eisenschitz became a member of the Société Nationale des Beaux-Arts and
from 1930 he was a corresponding member of the Hagenbund. He became a French citizen in 1935. At the beginning of the
Second World War he again moved to Dieulefit, which was safer. In 1969, after his wife Claire had died, Eisenschitz moved back
to Paris and he stayed here until his death in 1974. The acclaim that his work enjoyed, even during his lifetime, is reflected in
the countless exhibitions in France, England and overseas as well as purchases made by notable museums. |
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