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Wienerroither & Kohlbacher GmbH Kunsthandel - Austrian Fine Art
Strauchgasse 2 (neben dem Café Central)
A-1010 Wien
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Tel: 0043 1 533 99 77
Fax: 0043 1 533 99 88
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Den Schwerpunkt unseres Galerieprogrammes bilden die
österreichische Klassische Moderne und Kunst der
Zwischenkriegszeit, insbesondere Oskar Kokoschka und die Künstler
des Hagenbundes
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ANTON FAISTAUER St. Martin bei Lofer 1887 - 1930 Maishofen
Am 14. Februar 1887 wird Anton Faistauer in St. Martin bei Lofer geboren. Faistauers ursprüngliches Interesse an der
Schriftstellerei wird durch seine Freundschaft mit Albert Paris Gütersloh während der gemeinsamen Schulzeit in Bozen auf
die Malerei gelenkt. Ein Initialerlebnis dabei ist der Besuch der Impressionismus-Ausstellung in Wien 1903, in der Anton
Faistauer Werke von Cézanne sieht. 1905 besucht er gemeinsam mit Anton Peschka, dem späteren Schwager Egon Schieles,
die Malschule Robert Scheffer. 1906 wird Faistauer in die Wiener Akademie der bildenden Künste aufgenommen. Nach einer
kurzen Studienzeit bei Christian Griepenkerl und Alois Delug, tritt er aus Protest gegen den konservativen Lehrbetrieb mit
seinen Jahrgangskollegen Egon Schiele, Franz Wiegele und Robin Christian Andersen aus und gründet mit diesen 1909 die
„Neukunstgruppe“. Bis zu Kriegsbeginn unternimmt Faistauer zahlreiche Reisen, u.a. nach Oberitalien, in die Schweiz und
1914 nach Berlin. 1915 übersiedelt er kriegsbedingt nach Maishofen. 1919 ist Faistauer maßgeblich an der Gründung der
Salzburger Künstlervereinigung „Wassermann“ beteiligt. 1920 zieht er nach Salzburg und ist in den Folgejahren vornehmlich
in Wien und Paris tätig. Durch öffentliche Aufträge, wie die Freskierung der Vorhalle des Salzburger Festspielhauses, wird
Faistauer weithin bekannt. 1923 erscheint sein Buch „Neue Malerei in Österreich“. 1927 übersiedelt er nach Wien, behält aber
seine Salzburger Wohnung. Faistauer stirbt am 13. Februar 1930 und wird in Maishofen beerdigt.
On 14 February 1887 Anton Faistauer was born in St. Martin bei Lofer. Faistauer’s initial interest in writing was diverted to
painting by Albert Paris Gütersloh, who was a school friend in Bolzano. A catalytic experience was a visit to the Impressionism
Exhibition in Vienna in 1903, where Anton Faistauer saw works by Cézanne. In 1905 he attended Robert Scheffer’s painting
school together with Anton Peschka, Egon Schiele’s future brother-in-law. In 1906 Faistauer was accepted at the Academy of
Fine Arts in Vienna. After studying briefly with Christian Griepenkerl and Alois Delug, he left with Egon Schiele, Franz
Wiegele and Robin Christian Andersen in protest against the conservative teaching methods. In 1909 they founded the
Neukunstgruppe (New Art Group). Until war broke out Faistauer travelled extensively to places like northern Italy, Switzerland
and in 1914 to Berlin. In 1915 he moved to Maishofen because of the war. In 1919 Faistauer played a significant role in the
foundation of the artist association in Salzburg called Wassermann. In 1920 he moved to Salzburg and in the years that followed
he worked mainly in Vienna and Paris. He became widely known as a result of public commissions, like the frescos
that he painted for the foyer of the Festival Hall in Salzburg. In 1923 his book Neue Malerei in Österreich (New Painting in
Austria) was published. In 1927 he moved to Vienna but kept his apartment in Salzburg. Faistauer died on 13 February 1930
and was buried in Maishofen. |
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