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Kunsthandel - Austrian Fine Art

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A-1010 Wien

 
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Fax: 0043 1 533 99 88

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Den Schwerpunkt unseres Galerieprogrammes bilden die österreichische Klassische Moderne und Kunst der Zwischenkriegszeit, insbesondere Oskar Kokoschka und die Künstler des Hagenbundes


JOSEF FLOCH
Wien 1894 – 1977 New York1



Am 5. November 1894 wird Josef Floch in Wien geboren. 1913 tritt er in die Akademie der bildenden Künste ein, wo er
anfangs vom Maler und Bildhauer Rudolf Bacher unterrichtet wird, sein Studium schließt er jedoch bei Franz Rumpler ab.
Obwohl Floch in Wien schon in früher Zeit sehr erfolgreich ist, wird sein Wunsch, die Heimat zu verlassen, mit den Jahren
nach dem Ersten Weltkrieg immer größer. 1918 reist er nach München, wo er zum ersten Mal mit Bildern von Paul Cézanne,
Vincent van Gogh und Hans Marées in Kontakt kommt – eine Erfahrung, die für sein weiteres Schaffen von großer Bedeutung
sein wird. Sein großes Interesse an anderen Künstlern führt ihn nach Holland, Dalmatien und Italien, 1923 absolviert er eine
sechsmonatige Reise nach Palästina. 1919 tritt er der traditionsbehafteten Künstlergemeinschaft Hagenbund bei, wo er bis zu
deren Auflösung 1938 zu den anerkanntesten Mitgliedern zählt. Auch wenn Floch die große soziale und künstlerische
Anerkennung im eigenen Land zu schätzen weiß, entschließt er sich für die Emigration nach Frankreich. 1925 wird er in Paris
ansässig. Es folgen mehrere Ausstellungen in der Galerie Berthe Weill, sowie 1931 in der Crillon Gallery in Philadelphia. Mit
Beginn des Zweiten Weltkrieges ändert sich für Floch die gesamte Lebenssituation. In seiner Heimat verfolgt und zum
Verlassen seiner Wahlheimat Frankreich gezwungen, emigriert er mit seiner Familie nach New York, wo er nun eine völlig
neue Existenz aufbauen muss. Auch wenn es anfangs schwierig ist, in der neuen Heimat Fuß zu fassen, dokumentieren die
zahlreichen Auszeichnungen, die Floch im Laufe der Zeit erhält, seine Anerkennung in Amerika. Im Jahre 1972 findet in der
Österreichischen Galerie im Oberen Belvedere anlässlich des in der Heimat beinahe vergessenen Künstlers eine viel
beachtete Retrospektive statt. Josef Floch stirbt 1977 in New York.


Josef Floch was born on 5 November 1894. In 1913 he started studying at the Academy of Fine Arts, initially with the painter
and sculptor Rudolf Bacher. He completed his studies, however, with Franz Rumpler. Although Floch was successful in Vienna
early on in his career, in the years after the First World War his yearning to leave his homeland became ever stronger. In 1918
he travelled to Munich where he first saw pictures by Paul Cézanne, Vincent van Gogh and Hans von Marées – an experience
which was to have great significance for the artist’s later work. His great interest in other artists led him to Holland, Dalmatia
and Italy, and in 1923 he travelled for six months to Palestine. In 1919 he joined the traditionalistic artist association,
Hagenbund, and was one of the most reputed members until the group was dissolved in 1938. Despite the fact that Floch appreciated
his great social and artistic acclaim in his own country, he decided to emigrate to France and settled in Paris in 1925.
Berthe Weill’s gallery held a number of exhibitions of his work and in 1931 there was a show at the Crillon Gallery in
Philadelphia. The beginning of the Second World War changed Floch’s life completely. He would have faced persecution in
his homeland and was forced to flee from his adopted country of France. He emigrated with his family to New York, where he
had to build up his life again from scratch. In spite of initial difficulties finding his feet in this new country, the many awards
that Floch received over the years document his acclaim in America. In 1972 there was a much-noted retrospective exhibition
at the Österreichische Galerie in the Upper Belvedere about the artist who had almost been forgotten in the country where
he grew up. Josef Floch died in 1977 in New York.



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