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Den Schwerpunkt unseres Galerieprogrammes bilden die österreichische Klassische Moderne und Kunst der Zwischenkriegszeit, insbesondere Oskar Kokoschka und die Künstler des Hagenbundes


GEORG JUNG
Salzburg 1899 – 1957 Wien


Jung wird 1899 als Sohn eines Hoteliers in Salzburg geboren. Er wächst in einem wohlhabend – großbürgerlichen Milieu auf, das bedingt durch den Beruf des Vaters von großer Internationalität geprägt ist. Mit kaum 16 Jahren rückt er als Einjährig – Freiwilliger ein. Nach dem Krieg schließt er die Schule ab und geht zum Studium nach Wien. Zunächst inskribiert er Philosophie und Medizin. Seine Ausbildung zum Maler erfolgt, abgesehen von einem Aktzeichenkurs an der Wiener Kunstgewerbeschule, autodidaktisch. Reisen nach Berlin, Italien und Frankreich bringen ihn mit zeitgenössischen Kunstströmungen in Kontakt. Er beschließt, sich ganz der Malerlaufbahn zu widmen. Von 1925 bis 1938 ist Jung Mitglied des Hagenbundes. 1935 übernimmt er von seinem Vater die Leitung des Hôtel de l’Europe in Salzburg, das er mit Fresken und Möbeln ausstattet. Diese teils monumentalen Werke des Künstlers gehen mit dem Bombardement des Hotels 1944 unwiederbringlich verloren. 1939 übersiedelt er frisch vermählt mit der Schwedin Borghild Solholm – Hansen wieder nach Wien. 1940 rückt er als einfacher Soldat ein, seine Kunst gilt als „entartet“. Nach Kriegsende bis 1952 ist Georg Jung Mitglied der Wiener Secession. 1957 stirbt er in Wien.

Jung was born in 1899, the son of a hotelier in Salzburg. He grew up in a wealthy, upper middle class environment, and his father’s profession meant that he was always exposed to international influences. When he was just sixteen, he joined the army as a volunteer serving for one year. After the war he completed his school education and then went to study in Vienna. Initially he enrolled for philosophy and medicine. Apart from a life-drawing course which he did at the School of Applied Art, he was a self-taught painter. Travels to Berlin, Italy and France brought him into contact with contemporary movements in art. He then decided to devote himself entirely to an artistic career. From 1925-38, Jung was a member of the Hagenbund. In 1935 he took over from his father the management of the Hôtel de l’Europe in Salzburg and decorated this with frescos and furniture. These sometimes monumental works by the artist were lost for ever when the hotel was bombed in 1944. In 1939 he moved back to Vienna with his newly-wed wife, Borghild Solholm-Hansen from Sweden. In 1940 he entered military service as a private soldier; his art was deemed ‘degenerate’. After the war, Georg Jung was a member of the Secession until 1952. In 1957 he died in Vienna.



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