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Kunsthandel W.& K.

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Den Schwerpunkt unseres Galerieprogrammes bilden die österreichische Klassische Moderne und Kunst der Zwischenkriegszeit, insbesondere Oskar Kokoschka und die Künstler des Hagenbundes


GUSTAV KLIMT
Wien 1862 – 1918 Wien


Gustav Klimt wird am 14. Juli 1862 in Baumgarten bei Wien geboren. In den Jahren 1876 bis 1883 studiert er an der Wiener Kunstgewerbeschule bei den Professoren Ferdinand Laufberger und Julius Viktor Berger. Nach Abschluss des Studiums gründet er zusammen mit Franz Matsch und seinem Bruder Ernst eine Ateliergemeinschaft, die sich ab 1885 der Ausführung zahlreicher Wand– und Deckengemälde für Theater der Monarchie widmet, von denen jene des Burgtheaters besonders hervorzuheben sind. Diesen folgen 1891 die Gemälde des Stiegenhauses im Kunsthistorischen Museum. Klimt ist zu jener Zeit bereits ein angesehener Maler, in dessen Ölgemälde und Zeichnungen sich ein starker Einfluss der Kunst des Historismus manifestiert. Der Tod seines Bruders Ernst im Jahre 1892 veranlasst die Auflösung der Arbeitsgemeinschaft. Nachdem Klimt bereits mit den Zwickel– und Interkolumnienbildern im Kunsthistorischen Museum auf sich aufmerksam gemacht hatte, erhält er 1894 den Auftrag zur Ausführung der Fakultätsbilder in der Aula der Universität. 1897 wird die Künstlervereinigung der Secession gegründet und Klimt zu ihrem ersten Präsidenten ernannt. Die Präsentation von Klimts erstem Fakultätsbild, der „Philosophie“, löst 1900 einen ungeheuren Skandal aus. Nachdem auch die „Medizin“ (1901) und die „Jurisprudenz“ (1903) nicht die entsprechende Würdigung durch die Auftraggeber finden, kauft Klimt die Fakultätsbilder 1905 zurück. Im selben Jahr tritt er auch wegen Unstimmigkeiten aus der Secession aus. Mit den von ihm im „Goldenen Stil“ gemalten und auf der Kunstschau 1908 gezeigten Werken, „Adele Bloch–Bauer“ und „Kuß“, steht Klimt auf dem Höhepunkt seines Schaffens. Durch internationale Ausstellungen findet er auch im Ausland entsprechende Anerkennung. Neben seinen Bildnissen widmet er sich in den letzten zehn Jahren vermehrt den Landschaftsdarstellungen. Gustav Klimt stirbt am 6. Februar 1918 in Wien.

Gustav Klimt was born on 14 July 1862 in Baumgarten by Vienna. In the years 1876 until 1883 he studied at the Vienna College of Applied Art with professors Ferdinand Laufberger and Julius Viktor Berger. After completing his studies he established a studio together with his brother Ernst and Franz Matsch. From 1885 onwards they painted for theatres in the Monarchy numerous wall and ceiling paintings, of which those in the Burgtheater in Vienna merit special emphasis. These were followed in 1891 with paintings in the staircase of the Kunsthistorisches Museum. At that time Klimt was already an esteemed painter and his oil paintings and drawings clearly demonstrated the influence of Historicism. In 1892 his brother Ernst died which led to the dissolution of the artist company. As Klimt had already attracted attention with the paintings in the spandrels and between the columns at the Kunsthistorisches Museum, he was awarded in 1894 the commission to paint the faculty pictures in the Great Hall of the University of Vienna. In 1897 the artist association Secession was founded and Klimt was appointed their first president. The presentation of Klimt’s first faculty picture Philosophy in 1900 unleashed a tremendous scandal. As Medicine (1901) and Jurisprudence (1903) also did not receive appropriate acknowledgement from the commissioners of the paintings, Klimt repurchased the faculty pictures in 1905. In the same year differences of opinion caused him to leave the Secession. The works Adele Bloch-Bauer and The Kiss, which were shown at the Kunstschau exhibition of 1908, marked the pinnacle of Klimt’s ‘Golden Style’. International exhibitions led to him gaining recognition abroad. In addition to his portraits, in the last ten years of his life he devoted himself increasingly to landscapes. Gustav Klimt died on 6 February 1918 in Vienna.



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