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Den Schwerpunkt unseres Galerieprogrammes bilden die österreichische Klassische Moderne und Kunst der Zwischenkriegszeit, insbesondere Oskar Kokoschka und die Künstler des Hagenbundes


OSKAR LASKE
Czernowitz (Bukowina) 1874 – 1951 Wien


Abgesehen vom Unterricht bei dem Landschaftsmaler Anton Hlavacek während seiner Gymnasialzeit in Wien, ist Laske Autodidakt. 1907 wird der Maler Mitglied der Künstlervereinigung Hagenbund, wo er bereits 1905 im Rahmen des „Jungbundes“ mit einigen Werken an die Öffentlichkeit getreten war. Schon in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg unternimmt der Künstler ausgedehnte Mal– und Studienreisen, die ihn 1911 über Galizien nach Istanbul und Griechenland sowie in die Türkei führen. Die im Rahmen einer Italienreise 1921 entstandenen Werke werden in der anschließenden Herbstausstellung des Hagenbundes gezeigt, darunter über 60 Aquarelle und Gouachen von Landschaften und Stadtansichten. Sein Einsatz als Kriegsmaler soll ihm schließlich weitere Möglichkeit bieten, neue Länder kennen zu lernen und malerisch festzuhalten. Neben seiner privat initiierten Ausstellungstätigkeit werden einige seiner Werke regelmäßig in den Jahresaustellungen von Hagenbund, Secession und Künstlerhaus, sowie in zahlreichen internationalen Ausstellungen gezeigt. Im Jahre 1924 tritt Laske der Wiener Secession bei, von 1939–1946 ist er Mitglied der „Gesellschaft Bildender Künstler Wiens, Künstlerhaus“. Auch in der Zeit des Nationalsozialismus findet Oskar Laske große Anerkennung, versucht man doch, seine Bilder fälschlicherweise im Sinne der nationalsozialistischen Kunstpolitik zu interpretieren. In der Zeit des Zweiten Weltkrieges flüchtet Laske in die „innere Emigration“ und empfindet seine Kunst als einzige Möglichkeit, die Gegenwart zu bewältigen. In seinen letzten Lebensjahren beschäftigt sich der Künstler vornehmlich mit kleineren Arbeiten wie kolorierten Radierungen und Aquarellen. Anlässlich der 1000–Jahr–Feiern in Österreich wird der Künstler 1996 mit einer über 150 Werke umfassenden Gesamtschau im KunstHausWien gewürdigt.

Laske was essentially a self-taught artist and only had some tuition with the landscapist Anton Hlavacek when he was still at grammar school. In 1907 Laske became a member of the artist association Hagenbund. Two years before he had exhibited several works with the Jungbund. In the years before the First World War, the painter embarked on long trips abroad to study and paint. In 1911 he travelled through Galicia, Greece, to Istanbul and to Turkey. During a trip to Italy in 1921 he created a series of landscapes and townscapes with over sixty watercolours and gouaches, which were then shown at the Hagenbund exhibition the following autumn. In the First World War he was a war painter, which also meant that he travelled widely and captured these new impressions in paint. Apart from private exhibitions, some of his works were shown regularly at the annual exhibitions of the Hagenbund, Secession and Künstlerhaus and at many international exhibitions. In 1924, Laske joined the Vienna Secession; from 1939-46 he was a member of the association Genossenschaft bildender Künstler Wiens (Künstlerhaus). Oskar Laske was an esteemed artist during the Nazi period and his paintings were erroneously interpreted to comply with the National Socialist’s policies about art. In the Second World War, Laske withdrew into himself – a kind of ‘inner emigration’ – and focused on his art to cope with the horrors of the present-day. Smaller works, like coloured etchings and watercolours, preoccupied the artist in the last years of his life. In 1996, the year when Austria celebrated its millennium, an exhibition of over 150 works was held in honour of the artist at KunstHausWien.



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