|
|
|
Anbieter
 |
 |
Wienerroither & Kohlbacher GmbH Kunsthandel - Austrian Fine Art
Strauchgasse 2 (neben dem Café Central)
A-1010 Wien
|
Tel: 0043 1 533 99 77
Fax: 0043 1 533 99 88
E-Mail senden
Website öffnen
|
|
Den Schwerpunkt unseres Galerieprogrammes bilden die
österreichische Klassische Moderne und Kunst der
Zwischenkriegszeit, insbesondere Oskar Kokoschka und die Künstler
des Hagenbundes
 |
|
OSKAR LASKE Czernowitz (Bukowina) 1874 – 1951 Wien
Abgesehen vom Unterricht bei dem Landschaftsmaler Anton Hlavacek während seiner Gymnasialzeit in Wien, ist Laske
Autodidakt. 1907 wird der Maler Mitglied der Künstlervereinigung Hagenbund, wo er bereits 1905 im Rahmen des
„Jungbundes“ mit einigen Werken an die Öffentlichkeit getreten war. Schon in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg
unternimmt der Künstler ausgedehnte Mal– und Studienreisen, die ihn 1911 über Galizien nach Istanbul und Griechenland
sowie in die Türkei führen. Die im Rahmen einer Italienreise 1921 entstandenen Werke werden in der anschließenden
Herbstausstellung des Hagenbundes gezeigt, darunter über 60 Aquarelle und Gouachen von Landschaften und
Stadtansichten. Sein Einsatz als Kriegsmaler soll ihm schließlich weitere Möglichkeit bieten, neue Länder kennen zu lernen
und malerisch festzuhalten.
Neben seiner privat initiierten Ausstellungstätigkeit werden einige seiner Werke regelmäßig in den Jahresaustellungen von
Hagenbund, Secession und Künstlerhaus, sowie in zahlreichen internationalen Ausstellungen gezeigt. Im Jahre 1924 tritt
Laske der Wiener Secession bei, von 1939–1946 ist er Mitglied der „Gesellschaft Bildender Künstler Wiens, Künstlerhaus“.
Auch in der Zeit des Nationalsozialismus findet Oskar Laske große Anerkennung, versucht man doch, seine Bilder
fälschlicherweise im Sinne der nationalsozialistischen Kunstpolitik zu interpretieren. In der Zeit des Zweiten Weltkrieges
flüchtet Laske in die „innere Emigration“ und empfindet seine Kunst als einzige Möglichkeit, die Gegenwart zu bewältigen.
In seinen letzten Lebensjahren beschäftigt sich der Künstler vornehmlich mit kleineren Arbeiten wie kolorierten
Radierungen und Aquarellen. Anlässlich der 1000–Jahr–Feiern in Österreich wird der Künstler 1996 mit einer über 150
Werke umfassenden Gesamtschau im KunstHausWien gewürdigt.
Laske was essentially a self-taught artist and only had some tuition with the landscapist Anton Hlavacek when he was still at grammar
school. In 1907 Laske became a member of the artist association Hagenbund. Two years before he had exhibited several
works with the Jungbund. In the years before the First World War, the painter embarked on long trips abroad to study and paint.
In 1911 he travelled through Galicia, Greece, to Istanbul and to Turkey. During a trip to Italy in 1921 he created a series of landscapes
and townscapes with over sixty watercolours and gouaches, which were then shown at the Hagenbund exhibition the following
autumn. In the First World War he was a war painter, which also meant that he travelled widely and captured these new
impressions in paint.
Apart from private exhibitions, some of his works were shown regularly at the annual exhibitions of the Hagenbund, Secession
and Künstlerhaus and at many international exhibitions. In 1924, Laske joined the Vienna Secession; from 1939-46 he was a
member of the association Genossenschaft bildender Künstler Wiens (Künstlerhaus). Oskar Laske was an esteemed artist during the
Nazi period and his paintings were erroneously interpreted to comply with the National Socialist’s policies about art. In the
Second World War, Laske withdrew into himself – a kind of ‘inner emigration’ – and focused on his art to cope with the horrors
of the present-day. Smaller works, like coloured etchings and watercolours, preoccupied the artist in the last years of his
life. In 1996, the year when Austria celebrated its millennium, an exhibition of over 150 works was held in honour of the artist
at KunstHausWien. |
Dieser Eintrag ist in folgenden Kategorien gelistet:
Kunsthändler und Galerien |
|
|
| |
|
| |