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Kunsthandel - Austrian Fine Art

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Fax: 0043 1 533 99 88

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Den Schwerpunkt unseres Galerieprogrammes bilden die österreichische Klassische Moderne und Kunst der Zwischenkriegszeit, insbesondere Oskar Kokoschka und die Künstler des Hagenbundes


KOLOMAN MOSER
Wien 1868 – 1918 Wien


1868 in Wien geboren, studiert Koloman Moser ab 1885 an der Akademie der bildenden Künste und veröffentlicht bald darauf erste Buch- und Zeitschriftenillustrationen. Trotz früher Erfolge studiert er weiter an der Kunstgewerbeschule, wo er ab 1899 selbst als Lehrer tätig wird. 1897 ist er an der Gründung der Wiener Secession maßgeblich beteiligt, gemeinsam mit Klimt, Hoffmann oder Roller prägt er das Erscheinungsbild der Secessionszeitschrift „Ver sacrum“ und tritt als Gestalter von Ausstellungen, Katalogen und Plakaten in Erscheinung. 1903 gründet er gemeinsam mit Josef Hoffmann und Fritz Wärndorfer die Wiener Werkstätte und gestaltet Gebrauchs- und Dekoratiosgegenstände aus verschiedensten Materialien sowie Wohnungsund Geschäftseinrichtungen. Nach finanziellen Schwierigkeiten verlässt er 1907 die Wiener Werkstätte – bereits zwei Jahre zuvor ist er gemeinsam mit der Klimt-Gruppe aus der Wiener Secession ausgetreten. Ab 1910 wendet sich Kolo Moser zunehmend seinem ursprünglichen Metier, der Malerei, zu. Er malt vorwiegend Portraits und Landschaften von ganz eigenwilliger Farbigkeit und findet nach langem Experimentieren und inspiriert von Ferdinand Hodler zu seinem individuellen Stil. Im Alter von nur 50 Jahren erliegt er 1918 einem Krebsleiden - im selben Jahr wie Gustav Klimt, Egon Schiele oder Otto Wagner. Kolo Moser zählt zu den wichtigsten Protagonisten der Wiener Jahrhundertwendekunst, als künstlerisches Universalgenie hat er jene Epoche, die heute als österreichische Moderne international Furore macht, entscheidend mitgeprägt.

Born in Vienna in 1868, Koloman Moser studied at the Academy of Fine Arts from 1885 and soon afterwards published his first illustrations for books and journals. In spite of early successes he continued his studies at the College of Applied Art where he later taught from 1899. In 1897 he played a prominent role in the foundation of the Vienna Secession. Together with Klimt, Hoffmann and Roller he developed the design of the Secession journal Ver Sacrum and also designed exhibitions, catalogues and posters. In 1903 he founded the Wiener Werkstätte with Josef Hoffmann and Fritz Wärndorfer and designed both functional and decorative objects made of various materials. He also created interior designs for homes and offices. After financial difficulties he left the Wiener Werkstätte in 1907; two years before he had already left the Secession with the Klimt group. From 1910 onwards Kolo Moser turned his attention more and more to his original profession of painting. He painted mainly portraits and landscapes with his own unique approach to colour. After much experimentation and inspired by Ferdinand Hodler, he found his way to his own individual style. At the age of fifty he died of cancer in 1918 – the same year in which Gustav Klimt, Egon Schiele and Otto Wagner died. Kolo Moser was one of the most important protagonists of art in Vienna at the turn of the twentieth century. As a ‘universal genius’ in art he made a decisive contribution to the epoch which is today internationally acclaimed as the period of Austrian modernism.



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