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Kunsthandel - Austrian Fine Art

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Den Schwerpunkt unseres Galerieprogrammes bilden die österreichische Klassische Moderne und Kunst der Zwischenkriegszeit, insbesondere Oskar Kokoschka und die Künstler des Hagenbundes


MAX WEILER


Max Weiler wird 1910 in Absam bei Hall in Tirol geboren. 1930 – 37 studiert er an der Wiener Akademie bei Karl Sterrer. 1937 erhält er den Rompreis. Nach seiner Rückkehr aus dem Zweiten Weltkrieg entstehen 1945 – 47 die Fresken in der Theresienkirche auf der Hungerburg in Innsbruck, die einen Prozess wegen angeblicher Herabwürdigung des Bauernstandes nach sich ziehen. Ähnlich negative Reaktionen gibt es auf die 1954 – 55 entstandenen Wandmalereien im Innsbrucker Hauptbahnhof. Dennoch gehört Max Weiler ab Mitte der 50er Jahre auch international zu den anerkanntesten österreichischen Künstlern und vertritt 1960 Österreich auf der Biennale in Venedig. Bereits seit den zwanziger Jahren entwickelt er in seiner Arbeit eine eigenständige Sicht der Welt: ursprünglich von konkreten Landschaften und Naturphänomenen ausgehend, formuliert er mit seiner Kunst konsequent eine ganz eigene, auf diesen veränderbaren Konstanten basierende Sprache: “Es ging darum, der Erfahrung einer dynamischen Natur ein angemessenes Äquivalent zu verschaffen. Dabei verfuhr Weiler abstrahierend, chiffrierend, figural oder eben auch abstrakt. Je nachdem, welche Übersetzung ihm am geeignetsten schien, der eigenen Intention zu entsprechen.“ (Boehm, S.100) 1964 - 81 ist er Professor für Malerei an der Wiener Akademie. 1986 beginnt die intensive Zusammenarbeit mit Yvonne J. Fahlström, die 1991 seine zweite Frau wird. 1995 wird er Ehrenmitglied der Akademie und 2000 Ehrenbürger der Stadt Wien. Nach einem überaus erfolgreichen, von zahlreichen Großausstellungen im In- und Ausland begleiteten Künstlerleben, stirbt der gerne als Doyen der österreichischen Gegenwartsmalerei bezeichnete Weiler am 29. Jänner 2001 in Wien. 2004 zeigt das MUMOK unter dem Titel „Vier Wände“ eine Serie großformatiger Landschaftsbilder, deren horizontlose, atmosphärische Weite exemplarisch sein Hauptthema, die Natur in ihren unterschiedlichen, abstrakt- schöpferischen Erscheinungsformen, vor Augen führt. Sehr interessant sind Weilers Selbstreflexionen in den 20 Bänden der von 1960 bis 1991geführten „Tag- und Nachthefte“, wo er sein Leben, seine Kunst und daraus resultierende Themen behandelt.

Max Weiler was born in 1910 in Absam bei Hall in the Tyrol. From 1930 to 1937 he studied at the Vienna Academy with Karl Sterrer and was awarded the Rome Prize in 1937. After returning from the Second World War he created frescos for the church Theresienkirche on the Hungerburg in Innsbruck in 1945–47. These sparked off a court case for allegedly belittling the farming community. There were similarly negative reactions to the murals painted in 1954–55 at Innsbruck main station. Nevertheless, from the mid-1950s Max Weiler was internationally one of the most highly esteemed Austrian artists and in 1960 represented Austria at the Biennale in Venice. As early as the 1920s he started to develop his own view of the world. Originally derived from specific landscapes and phenomena in nature, he formulated in his art a unique language based on these changeable constants. ‘The aim was to create an appropriate equivalent to the experience of dynamic nature. In doing so Weiler proceeded by abstracting or encoding, in a figurative or indeed an abstract style. He chose the translation that seemed most suited to his intentions.’ (Boehm, p. 100) In 1964–81 he was professor of painting at the Vienna Academy. In 1986 he started working with Yvonne J. Fahlström, who became his second wife in 1991. In 1995 he was made an honorary member of the Academy and in 2000 an honorary citizen of the city of Vienna. After an extremely successful artistic career, with numerous exhibitions in Austria and abroad, the doyen of contemporary painting in Austria died in Vienna on 29 January 2001. In 2004 the Museum of Modern Art, Ludwig Foundation in Vienna showed a series of his large-scale landscapes in an exhibition titled ‘Four Walls’. Their horizontal and atmospheric expanses of space demonstrated his main theme, which was nature in all its different abstract and creative manifestations. Weiler also wrote very interesting reflections in twenty volumes from 1960 to 1991 with the title Tag- und Nachthefte, in which he tackled themes from his life and art.



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