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Den Schwerpunkt unseres Galerieprogrammes bilden die österreichische Klassische Moderne und Kunst der Zwischenkriegszeit, insbesondere Oskar Kokoschka und die Künstler des Hagenbundes


ALBIN EGGER-LIENZ
Stribach/Osttirol 1868 – 1926 St. Justina/Südtirol


Albin Egger-Lienz wird am 29. Jänner 1868 in Stribach bei Lienz geboren. Er erhält die erste künstlerische Ausbildung durch seinen Vater, der Kirchenmaler ist und dessen Freund, den Maler Hugo Engel. Ab 1885 studiert Egger-Lienz an der Münchner Akademie. Für seine Naturstudien erhält er im selben Jahr die Bronzemedaille der Akademie. Von 1893 bis 1899 ist er als freier Maler in München tätig und wird Mitglied der „Münchner Künstlergenossenschaft“. 1899 übersiedelt der Künstler nach Wien und wird ein Jahr darauf ordentliches Mitglied der „Genossenschaft bildender Künstler Wiens“ (Künstlerhaus) und Mitbegründer des „Hagenbundes“. Egger-Lienz versucht 1910 eine Lehrstelle an der Wiener Kunstakademie zu bekommen, was am Einspruch des Thronfolgers Erzherzog Franz Ferdinand scheitert. 1911 kehrt er der Wiener Kunstszene den Rücken und folgt einer Berufung als Professor an der Kunsthochschule von Weimar. Egger-Lienz lebt ab dem Jahre 1912 vornehmlich in St. Justina bei Bozen. 1915 wird er zu den Tiroler Standschützen einberufen. 1925 findet im Wiener Künstlerhaus eine große Retrospektive seiner Werke statt. Der Künstler wird zum Ehrenbürger der Stadt Lienz ernannt. Egger-Lienz stirbt am 4. November 1926 im Alter von 56 Jahren in St. Justina bei Bozen.

Albin Egger-Lienz was born on 29 January 1868 in Stribach near Lienz. His first training as an artist was with his father, who was a church painter, and his father’s friend, the painter Hugo Engel. In 1885, Egger-Lienz started his studies at the Academy in Munich. In the same year he was awarded a bronze medal by the Academy for his nature studies. From 1893-99 he worked as an independent artist in Munich and became a member of the artist association Münchner Künstlergenossenschaft. He moved to Vienna in 1899 and a year later became a proper member of the Genossenschaft bildender Künstler Wiens (Künstlerhaus) and co-founder of the Hagenbund. In 1910 Egger-Lienz applied for a teaching post at the Vienna Academy, but this was thwarted by the intervention of Archduke Franz Ferdinand. A year later he turned his back on the art scene in Vienna and was appointed professor at the art college in Weimar. Egger-Lienz lived predominantly in St Justina near Bozen from 1912 onwards. In the First World War he was called up to join the Tyrolean Standschützen battalions in 1915. In 1925 there was a large retrospective of his work at the Vienna Künstlerhaus. The artist was made an honorary citizen of Lienz. Egger-Lienz died on 4 November 1926 at the age of fifty-six in St Justina near Bozen.



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