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Wienerroither & Kohlbacher GmbH Kunsthandel - Austrian Fine Art
Strauchgasse 2 (neben dem Café Central)
A-1010 Wien
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Den Schwerpunkt unseres Galerieprogrammes bilden die
österreichische Klassische Moderne und Kunst der
Zwischenkriegszeit, insbesondere Oskar Kokoschka und die Künstler
des Hagenbundes
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OTTO RUDOLF SCHATZ Wien 1900 – 1961 Wien
Am 18. Jänner 1900 wird Otto Rudolf Schatz als Sohn des Postbeamten Emil Schatz geboren. Er studiert zwischen
1915 und 1919 an der Wiener Kunstgewerbeschule und ist Schüler von Anton Ritter von Kenner und Oskar Strnad.
Der Holzschnitt wird sein bevorzugtes Medium, in dem er sich mit der Welt der Arbeit und der Industrie für
Illustrationen sozialdemokratischer Publikationen auseinandersetzt. 1924 findet die erste Ausstellung in der
Neuen Galerie statt. 1925 stellte er auf der VI. Kunstschau im Künstlerhaus aus und erhält im selben Jahr den
Großen Staatspreis. Von 1928 –1938 ist er Mitglied des Hagenbundes. Auf der 55. Hagenbund-Ausstellung 1931
zeigt Schatz 5 Ölgemälde, darunter „Der Ballonverkäufer“. 1936 heiratet Schatz eine vermögende Jüdin. Eine
Reise führt sie in die USA. Nach dem Ausstellungsverbot 1938, welches er als politisch linker Künstler erhält, lebt
er in Prag und Brünn und malt unter dem tschechischen Pseudonym (Sindelar O. Cervenka) im Stil gotischer
Tafelbilder.
1944 werden Schatz und seine Frau im Arbeitslager Grädiz und später in Bistritz interniert. Ab 1946 ist er wieder
in Wien tätig. Stadtrat Viktor Matejka fördert Schatz. Es entstehen Fresken und Mosaiken an Wiener
Gemeindebauten und Privathäusern. 1946 wird er Mitglied der Wiener Secession. 1947 erhält er den Grafikpreis
der Stadt Wien. Am 26. April 1961 stirbt Schatz in Wien.
On 18 January 1900, Otto Rudolf Schatz was born, the son of the post-office official Emil Schatz. He studied from
1915-19 at the College of Applied Art in Vienna and was a student of Anton Ritter von Kenner and Oskar Strnad.
Woodcuts became his preferred medium and in these he tackled the world of work and industry in illustrations
for Social Democratic publications. In 1924 his first exhibition was held at the Neue Galerie. In 1925 he exhibited
at the VI. Kunstschau at the Künstlerhaus and was awarded the Grand State Prize. From 1928–38 he was a member
of the Hagenbund. At the 55th Hagenbund exhibition in 1931 Schatz displayed five oil paintings, including The
Balloon-Seller. In 1936 Schatz married a wealthy Jewish lady. He travelled to the USA. In 1938 Schatz, a left-wing
artist, was banned from exhibiting his work. He then left to live in Prague and Bruno and painted using a Czech
pseudonym (Sindelar O. Cervenka) in the style of Gothic panel paintings.
In 1944 Schatz and his wife were interned at the labour camp Grädiz and later Bistritz. He returned to work in
Vienna in 1946 and in the same year became a member of the Vienna Secession. The city councillor Viktor
Matejka supported Schatz. The artist created frescos and mosaics on council houses and private homes in Vienna.
In 1947 he was awarded the Prize for Graphics by the city of Vienna. Schatz died in Vienna on 26 April 1961. |
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