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Die historische Bedeutung der Schwarzfuß-Abalone
Die Geschichte der Neuseeland-Abalone, auch Paúa genannt, reicht weit zurück in die Geschichte der Maori, den Ureinwohnern Neuseelands. Sie war bei ihnen sowohl Teil des alltäglichen Speiseplanes, als auch des kulturellen Lebens.
Die schier unerschöpfliche Nahrungsquelle
Gegen Mitte des 14. Jhdts unserer Zeitrechnung, als die Maoris mit ihren Doppelrumpf-Booten Aotearoa, das heutige Neuseeland erreichten, gab es keinerlei Säugetiere auf dieser, geologisch gesehen, jungen Insel. Außer den übergroßen, flugunfähigen Vögeln war das Meer die bedeutendste Nahrungsquelle der Besiedler. Neben Fisch- und Walfang war es einfach, mit der Ebbe hinaus zu waten und im knöcheltiefen Wasser die Meeresschnecken vom Grund zu lösen. Rund um die Küste und in großer Zahl vorkommend, war die Paúa mit ihrem schmackhaften Fußmuskel dadurch ein willkommenes Grundnahrungsmittel.
Auch heute noch serviert man Paúa als Delikatesse, geschmacklich vergleichbar mit der Weinbergschnecke.
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Die Augen der Götter
Die blanken Schalen der Abalone, mit ihrem blau-, grün- und rosafarbenen und stark irisierenden Perlmutt wurden an den Flanken der Gärten aufgestellt und versprachen reiches Wachstum der Saat. Auch heute noch sieht man allen Ortes das Perlmutt zwischen den Blumenbeeten hervorleuchten.
Den Götterdarstellungen der Maoris wurden und werden Perlmutt-Scheiben als Augen eingesetzt, die den furchteinflößenden Gesamteindruck der Gestalten noch unterstreichen.
|  Abb. 5: Maori-Anhänger aus Walbein mit Paúa-Einlage
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