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| Auktionstitel: | Autographen | | Auktionator: | Dorotheum GmbH & Co KG (Wien) | | Startdatum: | 22. 06. 2006 - 22. 06. 2006 [ Auktion bereits vorbei ] | | Auktionsbeginn: | 14:00 | | Beschreibung: | Über „Freud“ und Leid…. Bisher unbekannter Brief Sigmund Freuds in Autographen-Auktion im Dorotheum
Mit einem Spitzenstück kann das Wiener Dorotheum bei der Autographen-Auktion am 22. Juni 2006 aufwarten: Ein bedeutender persönlicher Brief aus der Feder Sigmund Freuds an den bekannten österreichischen Psychiater und Nobelpreisträger Julius von Wagner-Jauregg (Rufpreis € 5.000). Freud hatte Wagner-Jauregg anlässlich dessen 75. Geburtstags in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Wiener Psychoanalytischen Gesellschaft sowie im eigenen Namen ein Gratulationsschreiben zu- kommen lassen, auf welchen Wagner-Jauregg mit einem ausführlichen Brief geantwortet hatte. Der Gegenbrief Freuds, der jetzt zur Auktion kommt, war bis dato unbekannt. “Ich danke Dir sehr für Deine liebenswürdige Antwort auf unsere Gratulation“ erwidert er an Wagner-Jauregg. Resümierend schreibt Freud in den untersten Zeilen: „Du hast kein besonderes Interesse für die psychologische Seite unserer Disziplin, der Psychiatrie, aufbringen können, ich keines für die andere, die organische, mit der heutigen Medizin verwobene. So konnten wir fünfzig Jahre nebeneinander hergehen …“. Mit einer Vielzahl psychischer Leiden befasst sich ein anderes Toplos der Autographen-Auktion, ein Konvolut von Manuskripten vom berühmten Psychiater Richard Freiherr von Krafft-Ebing, (1840 – 1902). Die Manuskripte beinhalten Themen wie Diagnose des Irrseins, Wahnideen, Manie, Periodische Melancholie, Zwangsvorstellungen, Analogien des Irrseins, Hysterische Sprachstörungen, Hysteria Infantilis, und viele andere. Krafft-Ebing wurde bekannt durch seine wissenschaftliche Betrachtung der Homosexualität in seinem Buch „Psychopathia Sexualis“ bzw. war er es, der die heute bekannten Fachausdrücke „Sadismus“ und „Masochismus“ neu schuf bzw. durchleuchtete (€ 6.000). Hervorstechend unter den Offerten dieser Auktion sind auch die prachtvollen Adels- bzw. Grafendiplome, die bei Hofe verliehen wurden: So schön und aufwendig ist das Adelsdiplom von Kaiser Ferdinand I. von Österreich (1793 - 1875) für den ungarischen Hofagenten Michael von Biermann, aus dem Jahre 1836. Die gold gehöhte Kalligraphie mit ganzseitiger Wappendarstellung wurde, für damals außergewöhnlich, von einer Frau, Antonia von Meyer, ausgeführt und mit einem dunkelroten Samteinband mit grünen und weißen Schließbändern versehen (€ 800). Ein außergewöhnlich umfangreiches Grafenstandsdiplom mit gleich zwei Wappendarstellungen ist das Stück von Kaiser Ferdinand II. (1578 - 1637) das bereits im Jahre 1632 für Benvenuto Petazzo Freiherr zu Schwarzenegg, kaiserlicher Rat, Kämmerer und Hauptmann von Triest, angefertigt wurde (€ 1.000). Mit einem Spitzenstück kann das Wiener Dorotheum bei der Autographen-Auktion am 22. Juni 2006 aufwarten: Ein bedeutender persönlicher Brief aus der Feder Sigmund Freuds an den bekannten österreichischen Psychiater und Nobelpreisträger Julius von Wagner-Jauregg (Rufpreis € 5.000). Freud hatte Wagner-Jauregg anlässlich dessen 75. Geburtstags in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Wiener Psychoanalytischen Gesellschaft sowie im eigenen Namen ein Gratulationsschreiben zu- kommen lassen, auf welchen Wagner-Jauregg mit einem ausführlichen Brief geantwortet hatte. Der Gegenbrief Freuds, der jetzt zur Auktion kommt, war bis dato unbekannt. “Ich danke Dir sehr für Deine liebenswürdige Antwort auf unsere Gratulation“ erwidert er an Wagner-Jauregg. Resümierend schreibt Freud in den untersten Zeilen: „Du hast kein besonderes Interesse für die psychologische Seite unserer Disziplin, der Psychiatrie, aufbringen können, ich keines für die andere, die organische, mit der heutigen Medizin verwobene. So konnten wir fünfzig Jahre nebeneinander hergehen …“. Mit einer Vielzahl psychischer Leiden befasst sich ein anderes Toplos der Autographen-Auktion, ein Konvolut von Manuskripten vom berühmten Psychiater Richard Freiherr von Krafft-Ebing, (1840 – 1902). Die Manuskripte beinhalten Themen wie Diagnose des Irrseins, Wahnideen, Manie, Periodische Melancholie, Zwangsvorstellungen, Analogien des Irrseins, Hysterische Sprachstörungen, Hysteria Infantilis, und viele andere. Krafft-Ebing wurde bekannt durch seine wissenschaftliche Betrachtung der Homosexualität in seinem Buch „Psychopathia Sexualis“ bzw. war er es, der die heute bekannten Fachausdrücke „Sadismus“ und „Masochismus“ neu schuf bzw. durchleuchtete (€ 6.000). Hervorstechend unter den Offerten dieser Auktion sind auch die prachtvollen Adels- bzw. Grafendiplome, die bei Hofe verliehen wurden: So schön und aufwendig ist das Adelsdiplom von Kaiser Ferdinand I. von Österreich (1793 - 1875) für den ungarischen Hofagenten Michael von Biermann, aus dem Jahre 1836. Die gold gehöhte Kalligraphie mit ganzseitiger Wappendarstellung wurde, für damals außergewöhnlich, von einer Frau, Antonia von Meyer, ausgeführt und mit einem dunkelroten Samteinband mit grünen und weißen Schließbändern versehen (€ 800).
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