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Vegetabilisches (vegetabiles) Elfenbein
Vegetabiles Elfenbein aus Steinnüssen
Gleichfalls natürlich nicht aus Elfenbein sind die Samen verschiedener Bäume, die man vor allem im 19. Jh. (neben Bein) als Elfenbeinersatz gewerblich verarbeitet hat. Sie gelangten als Elfenbeinnüsse, Steinnüsse oder Taguanüsse (Bibl., E. Hanausek, S. 230) bzw. unter Namen in den Handel, die auf die Herkunft oder den Ausfuhrhafen Bezug nehmen (Tahitinuss, Guayaquilnuss usw.).
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Tahitinuss oder Fidschinuss, 6-8 cm im Durchmesser. Der innere Kern zählt zum vegetablischen Elfenbein. |
Das aus Reservezellulose bestehende Material dieser Steinnüsse lässt sich problemlos auf der Drehbank drechseln, weniger gut dagegen mit dem Schnitzmesser bearbeiten. In erster Linie diente es zur Herstellung von Spielwürfeln, (eingefärbten) Knöpfen, Stockknäufen, Lagerschalen von Spinnrädern, kleinen (Nadel-)Behältern, Flohfallen und für Schmuckperlen. Der bei der Verarbeitung anfallende Abfall diente "zum Fälschen" des
Kaffees und der Kaffeesurrogate und als Futtermittel.
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