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Wippdrehbank
 Darstellung eines an der Wippdrehbank arbeitenden Drechslers. Kupferstich. | Im 13. Jh. wurde in Europa der Fiedeldrehstuhl von der Wippdrehbank abgelöst, die nach demselben Prinzip wie der Fiedeldrehstuhl funktionierte, d. h. die Rotation erfolgte mittels einer um das Werkstück geschlungenen Sehne.
Sie hatte aber den Vorteil, dass die Sehne zwischen der Wippe und einem Fußpedal gespannt war und sich der Drechsler dadurch mit beiden Händen der Formgebung des Werkstückes widmen konnte.
Anstatt der Wippe, in Form eines an einem Ende befestigten und am anderen Ende federnden Bügels, wurde bisweilen ein nach oben hin fixierter Armbrustbogen verwendet. (Bibl., K. MAURICE, 1985, S. 21) Den Nachteil der alternierenden Vorwärts- bzw. Rückwärtsdrehung des Werkstückes hatte, wie beim Fiedeldrehstuhl, auch die Wippdrehbank. |
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