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Unikate: Silber-, Bernsteinschmuck

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Robert Horn 
Unikate: Silber-, Bernsteinschmuck
geschrieben am: 2005-06-24 16:59:18
Bernsteinschmuck aus Natur-Bernstein in zeitgemäßem Design aus Litauen. Ob klassisch, modern, jugendlich, in Silber gefasst, hier finden Sie Schmuck für jeden Geschmack. Informationen über das "Gold der Ostsee", dem Geschenk der Natur, runden die Site ab.

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http://www.amberworld-trade.de

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Bernstein ist eine wunderschöne Schöpfung der Natur, der noch in den alten Zeiten den Menschen durch seine Schönheit und sein Geheimnis fesselte. Er wird in Liedern besungen, mit den Sagen umwoben, und wurde von Dichtern und Wissenschaftlern berühmt gemacht.

Die Geschichte des Bernsteins, der bis jetzt entdeckt und geschätzt wurde, hat vor mehr als 50 Millionen Jahren angefangen. Damals wuchsen auf dem Territorium des heutigen Südskandinaviens und der Ostsee große Nadelwälder. Als das Klima sich änderte, sonderte die sogenannte Bernsteinkiefer wegen der steigenden Umwelttemperatur immer mehr Harz ab. Nadelbäume solcher Art verschwanden vor 40-34 Millionen Jahren, weil die für den Wuchs der Bäume notwendigen Nährstoffe für intensive Harzbildung verbraucht worden waren. Die wichtigste Periode der Harzbildung und Bernsteinentstehung war also zugleich der Grund des Aussterbens der bernsteinbildenden Kiefer.

Infolge komplizierter physischer, chemischer sowie mikrobiologischer Prozesse im Boden des Bernsteinwaldes änderte sich das Kienharz. Der gebildete Bernstein wurde aus dem Waldgrund mit dem Flußwasser ausgewaschen und ins Revier des eocenischen Meeres sowie zum Mündungsgebiet gebracht. Im Laufe der Zeit wurde die Bernsteinschicht mit Mündungsablagerungen bedeckt und so bis zu unseren Tagen erhalten.

In vielen Ländern hat Bernstein einen eigenen Namen und das bedeutet, dass diese Kostbarkeit vielen Kulturen bekannt war. In Litauen nennt man ihn GINTARAS, in Lettland - DZINTARS, in Estland - MEREVAIK, in Rußland - YANTAR, in Polen - JANTAR, in Deutschland - BERNSTEIN, in Frankreich - AMBRE, in Griechenland - ELEKTRON, in Ungarn - GYANTAR, in Spanien - ÁMBAR, in JAPAN - ANBA-, KOHAKU. Die lateinische Benennung des Bernsteins ist SUCCINUM.

Der baltische Bernstein wird in zwei morphologische Arten geteilt - die Innenlinsen, die aus dem ursprünglichen Harz in verschiedenen Holz- und Borketeilen gebildet wurden, sowie die Außenzapfen, -tropfen und Stammbernstein, die nach dem Durchschlagen des Harzes an die Oberfläche gebildet wurden.
Bernsteinharz war flüssig und beim Verdampfen schnell hart. Insekten oder Spinnen, die daran hängen blieben, wurden für immer konserviert. So wurden Einschlüsse gebildet.

Der baltische Bernstein ist gewöhnlich gelb oder hellgelb. Aber insgesamt zählen Wissenschaftler zirka 250 verschiedene Farben und Farbtöne. Außerdem zeichnet sich Bernstein durch verschiedene physische und chemische Eigenschaften aus.

Bis zum Ende des XVII. Jhs. deckte der von der Ostsee angespülte und an der Küste gesammelte Bernstein örtliche und Handelsbedürfnisse. Später wurde die Bernsteingewinnung mechanisiert. Ausschlaggebend für die Eigenart eines Bernsteins waren dessen Verarbeitungsarten. Mit Bernsteinschmuckwerken und -erzeugnissen wurde schon seit dem neolithischen Zeitalter gehandelt.

Sowohl das Harz von Nadelbäumen wie auch das Harz von Laubbäumen haben die Bildung von Bernstein bewirkt. Aus dem Harz der Laubbäumen wurden jungere Abarten des Bernsteins gebildet, von denen der 30 Millionen Jahre alte Dominikas Bernstein, der berühmteste ist.

Wie alle wertvollen Stoffe wird auch der Bernstein gefälscht. Durch bestimmte Tests kann man Fälschungen vom echten Bernstein unterscheiden.
Richtig gepflegte Bernsteinschmuckwerke werden nie an Schönheit, Eigenartigkeit und Wert verlieren.

Seit dem Altertum werden Bernstein und daraus gewonnene Präparate in der Medizin verwendet.

Weniger ist uns über die Bedeutung des Bernsteins in der Astrologie bekannt



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