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Auktionstitel:Kunstauktion no 150
Auktionator:Kastern GmbH & Co KG
Startdatum:13. 09. 2014 - 13. 09. 2014 [ Auktion bereits vorbei ]
Auktionsbeginn:11 Uhr
Beschreibung:

Das Kunst- und Auktionshaus Kastern freut sich, Ihnen die 150. Kunstauktion mit einem breit gefächerten Angebot von Gemälden, Armbanduhren und Schmuck über Objekte des Jungenstils, Porzellan und Glas bis hin zu Antiken ankündigen zu dürfen. 

Von dem Passauer Kunst- und Dekorationsmaler Ferdinand Wagner d. J. (1847-1927) kommen drei großformatige Gemälde zum Aufruf, die aus der Reihe „Die fünf Sinne“ stammen. „Das Gehör“, „Der Geschmack“ und „Das Sehen“ befanden sich seit ihrer Entstehung in Privatbesitz eines Industriellen. Die beiden übrigen Analogien wurden im Krieg zerstört. Die im Jahr 1906 entstandenen, bis zu 238 x 198 cm großen Werke werden mit jeweils 25.000,- und 30.000,- Euro aufgerufen. Ebenfalls kurz nach der Jahrhundertwende malte Claus Bergen „Die Blaue Grotte auf Capri“ (Aufrufpreis 5.000,- Euro). Seine Seestücke und Hafenszenen sind bei einer internationalen Sammlerschaft beliebt. 

Die 1878 geborene Maria Caspar-Filser machte sich als Künstlerin in ihrer Zeit besonders verdient: das Werk des einzigen weiblichen Gründungsmitglieds der Münchner Secession ist  von Impressionismus und Expressionismus beeinflusst. Das Stillleben mit Sonnenblumen, signiert und datiert 1922, kommt mit 5.000,- Euro zum Aufruf. 

Das „Café de Flore“ gab Jörg Immendorffs 1991 entstandener farbenfroher Komposition seinen Namen, diese wird in der 150. Auktion für 7.000,- Euro aufgerufen. Das Thema des Pariser Cafés wurde als großformatige Serigrafie und Linolschnitt mit Acryl auf Leinwand umgesetzt. Der russische zeitgenössische Maler, Grafiker und Schriftsteller Maxim Kantor reflektiert in seinen Werken häufig Alltag und Politik seines Landes in kritischer Weise. Sein „Young man’s head“, eine Acrylmalerei auf Pappe, wird mit einem Aufrufpreis von 2.400,- Euro angeboten.

Weiterhin befindet sich eine große Sammlung antiker Kannen, Vasen und Schalen im breit gefächerten Auktionsangebot. Darunter zwei attische Grabvasen, die auf die Zeit um 550 v. Chr. Datiert sind (Aufrufpreise 1.200,- und 1.500,- Euro) sowie eine griechische Lekythos, die um 500 v. Chr. als Grabbeigabe diente (Aufrufpreis 1.000,- Euro).  

Armbanduhren vereinen wie kein anderes Schmuckstück Funktionalität und Eleganz. Die Lady Datejust Pearlmaster der Fa. Rolex ist ein eindrucksvolles Beispiel hierfür: besetzt mit Brillanten und Diamanten feinster Qualität wird diese neuwertige Golduhr für 15.000,- Euro angeboten. Zeitlos und klassisch ist das Modell Oversea der Genfer Uhrenmanufaktur Vacheron Constantin (Aufrufpreis 9.500,- Euro).

Liebhaber hochwertiger Edelsteine finden besondere Preziosen im Schmuckangebot: zum Aufruf kommt ein Ring mit einem großen, natürlichen Turmalin von ca. 14,5 ct. Der faszinierende grün-blaue Stein ist in Platin, besetzt mit Brillanten gefasst und wird mit einem Aufrufpreis von 4.900,- Euro angeboten. Eine weitere hochwertige Juwelierarbeit ist der mit einem Smaragd von gut zwei Karat (wohl Kolumbianischer Herkunft) und feinen Brillanten besetzte Anhänger. Der Smaragd hat ein beeindruckendes Greenfire und weist gleichermaßen Durchsichtigkeit als auch natürliche Einschlüsse auf (Aufrufpreis 12.500,- Euro).

In der Jugendstil- und Art Decó-Rubrik befinden sich interessante Objekte für Sammler: u. a. ein Paar Fledermausleuchter aus poliertem Zinn, Entwurf von Hugo Leven um 1900 (Aufrufpreis 3.950,- Euro) und ein fünfteiliges Bauhaus Kaffeeset aus Kupfer (Aufrufpreis 2.000,- Euro). Die Wiener Werkstätten sind durch drei Glasobjekte nach dem Entwurf Josef Hoffmanns, hergestellt bei Ludwig Moser & Söhne, Karlsbad um 1925, vertreten (Aufrufpreise zwischen 650,- und 1.600,- Euro)

Die Zeit der 1950er Jahre ist durch mehrere Objekte repräsentativ vertreten: eine Vase aus schwarz-violettem Glas mit angeschmolzenen, roten Rändern und Applikationen, der Entwurf vermutlich von Flavio Poli, Ausführung durch die VetreriaArtisticaNason, 1931-1934 (Aufrufpreis 3.300,- Euro). Besonders hervorzuheben ist die Vase „Torrivegetali", Entwurf von Vinicio Vianello, Ausführung durch Avem Murano 1952, die auf der Biennale in Venedig 1952 vorgestellt wurde sowie die Vase "Pezzato" mit ihren bunten, aneinander geschmolzenen Plättchen, Entwurf Fulvio Bianconi, Ausführung durch Venini & C., Murano 1951 (Aufrufpreise 1.300.- und 3.650,- Euro).






Zahl der Auktionsstücke:ca. 1400 Objekte

Alle Angaben ohne Gewähr.