Das Kolloquium Nordrhein-Westfalen wurde am 22. Oktober 1990 gegründet. Es verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist die Förderung der Allgemeinheit im Lande Nordrhein-Westfalen auf dem Gebiet von Kunst und Kultur. Der Satzungszweck wird u.a. verwirklicht durch die Förderung von Ausstellungen junger Künstler. Geschäftsführer ist Peter Neff.
1994 ist das Kolloquium mit einer Kunstausstellung das erste Mal in der Öffentlichkeit wirksam geworden.
Seit 1996 vergibt das Kolloquium Nordrhein-Westfalen im Rhythmus von zwei Jahren einen Stahlkunstpreis. Die Jury setzt sich zusammen aus:
- Dr. Gottlieb Leinz, Wilhelm Lehmbruck Museum, Duisburg
- Eberhard Robke, Kunst- und Museumsverein Wuppertal
- Dr. Uwe Rüth, Skulpturenmuseum Glaskasten, Marl
- Gaby Kraushaar, Düsseldorf
- Jutta Vondran, Düsseldorf
- Friedrich Werthmann, Düsseldorf
- Dr. Stefan von Wiese, Stiftung Kunstpalast, Düsseldorf
Das Kolloquium förderte 1999 erstmals junge Schmuckkünstler mit einem Wettbewerb zum Thema "Schmuck mit Stahl". Die Jury setzte sich zusammen aus:
- Dr. Gottlieb Lenz, Wilhelm Lehmbruck Museum, Duisburg
- Dr. Sabine Runde, Kunstgewerbemuseum, Frankfurt a.M.
- Jutta Vondran, Düsseldorf
Es zeigte mit der Ausstellung "Kostbarkeiten aus Stahl - Schmuck und Kleinplastik" Arbeiten, die sichtbar machen, dass die Grenzen zwischen Freier Kunst (Kleinplastiken / Objekte) und Angewandter Kunst fließend sind und dass sie als künstlerische Äußerung in der Öffentlichkeit mehr Aufmerksamkeit verdienen.
Seit 2002 werden Stahlkunstpreis und Stahlschmuckpreis alternierend vergeben. |