DOROTHEUM. Die ersten 300 Jahre
Daniela Gregori, Cathrine Stukhard

Facetten eines Hauses

Das älteste Auktionshaus der Welt und größte im deutschen Sprachraum feiert seinen 300. Geburtstag. Bild und Text geben Einblicke in Geschichte und Gegenwart dieser Wiener Institution auf dem Weg in ihr viertes Jahrhundert.

 Facetten       

eines Hauses

 
  Blick in die Dorotheergasse. Fotografie, um 1920

 

 
 

Eröffnungsfeier
Eröffnung des neu erbauten Palais durch Kaiser Franz Joseph
in Anwesenheit von Vertretern des Hochadels am 12. November 1901.
Heliogravüre, 1908.

Anwesend waren u. a. die Erzherzöge Ferdinand Karl, Leopold Salvator und Rainer sowie Fürstin Montenuovo, Fürstin Windisch-Graetz, Gräfin Lanckoronska, Bischof Marschall, Obersthofmeister Graf Orsini-Rosenberg, Gräfin Kinsky, Bürgermeister Karl Lueger, Graf Castell, Fürstin zu Fürstenberg, Graf Harrach, Graf Kielmansegg, Graf Palffy, Prinzessin Esterházy, Fürstin Pauline Metternich-Sándor, Graf Üxküll, Prinzessin von Croy, Architekt Ritter von Förster, Graf Paar und Prinzessin Liechtenstein.

 
 

 


 Vestibül im Dorotheum
Für Generationen war und ist das Vestibül die Hauptschlagader des Hauses. Bei der Generalrenovierung im Jahre 1978 wurde das Ensemble weitestgehend erhalten, lediglich die Vitrinen von Luigi Blau kamen hinzu.
 
 

   
Vom Vestibül aus führen zahlreiche Treppenaufgänge zu den verschiedenen Geschäftsbereichen. Hinter der Info-Loge erinnert die Schlusssteintafel an den kaiserlichen Gründer Joseph I. und die kaiserlichen Mentoren Joseph II. und Franz Joseph I. Aufliegende Kataloge verkünden das Angebot der kommenden Auktionen.


Die Schaustellung gleicht einem Museum mit wechselnden Exponaten. In diesem Fall finden Papierarbeiten von Gustav Klimt und Emil Nolde und ein Pietra-Dura-Tisch (um 1800) zueinander. 

 

 




































Sessel für Proust und Schreibtisch für jedermann: Alessandro Mendinis handbemalter Designklassiker (1978) und ein so genanntes „bureau plat“ im Stile Louis XV. samt Marketterie und Maskerade (um 1900).






Flanieren und Innehalten:
Bildbetrachtungen und Blättern in antiquarischen Büchern und aufliegenden Katalogen.

 

 

 


  
Überblick und Durchblick: Im Franz-Joseph-Saal finden Schaustellungen, Auktionen und Veranstaltungen statt; nicht selten ergeben sich spannende Perspektiven, etwa auf einen frühen Picasso.

 

Die Muse weist den Weg nach vorne:
Design zählt mittlerweile zu den erfolgreichsten Sparten des Dorotheums.

 


 

In Auktionen und im Verkauf kommen und gehen verschiedenste Sitzgelegenheiten.

Was bleibt, sind die guten alten Thonet-Stühle im Café, doch auch derlei findet sich regelmäßig im Angebot.


 


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Das Buch ist erhältlich im Christian Brandstätter Verlag
ISBN 978-3-85033-057-2  =>> hier bestellen