Stücksuche:
Bitte mind. 2 Zeichen eingeben. Weitere Suchmöglichkeiten »

1950 - 1970

In den 50er, 60er und 70er Jahren begannen die Edel- und Schmucksteine ein neues Jahrtausend zu durchlaufen.

Daher waren Regelungen für Ein- und Verkauf von Edelsteinen notwendig.
Es entstanden

H a n d e l s n o m e n k l a t u r e n

für Diamanten und Farbedelsteine.
(um 1970 für Perlen von Frau Prof. E. Schwarzer)


Die erste und älteste allgemeine Nomenklaturregelung stammt
seit dem Ende des 19.Jh.

RAL
Reichsausschuss für Liefer- und Gütesicherung beim
Deutschen Normenausschuss.
Gültigkeit bis 1990 (bei Diamant)
__________________________________
Nach 1945

BIBOA

In den frühen Zwanziger-Jahren gründete eine Gruppe europäischer Länder eine Vereinigung mit dem Namen „Biboah“, um die Interessen der gesamten Juwelenbranche zusammenzufassen und zu vertreten. Bei der Jahresversammlung 1961 in Pforzheim ratifizierten Delegierte aus 10 europäischen Ländern neue Statuten und wandelten den Namen der Organisation in „CIBJO“ um.
Man beabsichtigte damit das bisher rein europäische Betätigungsfeld auf ein weltweites umzustellen.
Seit dieser Zeit ist die CIBJO um eine Absicherung, Förderung und Interessenvertretung
der gesamten Branche bemüht.


1961
CIBJO
INTERNATIONALE VEREINIGUNG
SCHMUCK, SILBERWAREN,
DIAMANTEN, PERLEN UND STEINE
CONFEDERATION INTERNATIONALE
DE LA BIJOUTERIE, JOAILLERIE, ORFEVRERIE,
DES DIAMANTS, PERLES ET PIERRES

Nationale Dachorganisationen aus mittlerweile 24 Ländern und 5 Kontinenten gehören nun der CIBJO an, jede dieser Organisationen besteht wiederum aus den tragenden Fachverbänden des Landes. Österreich wird in der CIBJO durch die Bundeswirtschaftskammer (Bundesgremium für den Einzel- und Großhandel mit Juwelen, Gold- und Silberwaren/ Bundesinnung der Gold- und Silberschmiede und Juweliere) vertreten.
Die Anzahl der Mitgliedsländer wächst, wodurch sich der hohe Standard der CIBJO und ihre Autorität weiter festigt.


H a n d e l s n o m e n k l a t u r e n

für Diamanten und Farbedelsteine
SKAN. D. N.
(Skandinavische Diamant-Nomenklatur)
GIA
(Gemmologisches Institut Amerika)
IDC
(Internationales Diamant- Komitee)
ICA
(für Farbsteine)
(Internationale Farbsteinkommission)


AUSZÜGE:

Natürliche
Edel- und Schmucksteine

Darunter versteht man für Schmuckzwecke geschliffene Minerale oder Gesteine, die ohne menschliches Zutun in der Natur entstanden sind.

Jedes Mineral hat bestimmte chemische und physikalische Eigenschaften und eine bestimmte Kristallstruktur.

Die Bezeichnung „HALBEDELSTEIN“
wurde seit 1955 unter der BIBOA abgeschafft.

Synthesen

Dies sind künstlich hergestellte Minerale mit einem natürlichen Steinvorbild.
Laborprodukt.
Alle chemischen und physikalischen Eigenschaften gleichen dem natürlichen Stein. Sie weisen ein natürliches Steinvorbild vor.
 
Kunststeine Dies sind künstlich hergestellte Materialien ohne natürliche Steinvorbilder.
Laborprodukt.
Kunststeinen haben oft sehr unterschiedliche Chemische und physikalische Eigenschaften im Vergleich zu der zu imitierenden Substanz.
 
Imitationen Sammelbegriff für alle Minerale und Substanzen, die einzeln oder zusammengesetzt den natürlichen Edel- und Schmucksteinen unterschoben werden.
 
Zusammengesetzte Steine
Dubletten und Tripletten
sind zusammengesetzte kristalline und/oder amorphe Festkörper, die ganz oder teilweise durch menschliche Technik mittels Kitten, Schmelzen, Rekristallisation oder andere Methoden aus zwei oder mehreren gleichen oder verschiedenartigen, natürlichen und/oder künstlichen Teilen bestehen.“

Beispiele von Edel- Schmucksteinen (mit Bildern) >> hier



<<nach 1945 - Nachkriegszeit
2. Hälfte des 20. Jahrhunderts>>


Aktuelle Objekte:

Metamorphose... >

Demi-Parure:... >



Aktuelle Objekte:

Clemens Leye... >

VON WANGENHE... >