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Eloxalschmuck

Der Name "Eloxal" ist von der Stoffbezeichnung "Elektrolytisch oxidiertes Aluminium" abgeleitet.

Dieses unedle Modeschmuckmetall ist um 1955 verstärkt in den Handel gekommen. Die Ausgangssubstanz ist Aluminium. Das an sich weißgraue Metall ist durch ein spezielles galvanisches Oxidierverfahren in Schwefelsäure mit einer dünnen, aber harten Oxidschichte versehen, die sich beliebig färben lässt.

Eloxalschmuck ist nicht für die Ewigkeit gedacht, sondern nur für Augenblicks- und Modezwecke.

Die Festigkeit ist nicht sehr groß, dünne Teile verbiegen sich sehr leicht, Fugen gehen auf, und durch die starke Porosität brechen Teile leicht ab.

Eloxal ist nicht vergoldet, sondern nur in Spezialbädern "eloxiert".

Eloxal ist nicht mit den üblichen Mitteln, die dem Goldschmied bei Reparaturarbeiten zur Verfügung stehen lötbar.

Eloxal ist nur schweißbar, das heißt, der Aufwand bei einer Reparatur wäre größer, als der ursprüngliche Preis der Modeschmuckkreation betragen hat.

Eloxal ist auch mit Zinnloten nicht lötbar!

Das höchste der Gefühle wäre eine Klebung mittels Zweikomponentenklebern.

Beide Varietäten besitzen keine Haltbarkeit und brechen bei Beanspruchung wieder ab.

Eloxalschmuck muss daher mit einem sogenannten Aluminiumlot geschweißt werden. Anschließend wäre aber eine neuerliche Eloxierung notwendig. In Österreich gibt es keine Betriebe, die für Reparatureloxierungen eingerichtet sind.

Erkennungsmerkmale:
Auffallend leicht - bedingt durch die geringe Dichte.
Unnatürliche gold- oder andersfarbige Farben.
Abgetragene Kanten lassen das gräuliche Grundmetall erkennen.
Bruchstellen sind poröslich und weiß.
Verformt sich sehr leicht da Aluminium weich ist.

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