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Mode im Klassizismus

Damenmode:
Sie hielt sich von Beginn der Revolution an, bis zum Tod Robespierres (1793) grundsätzlich an die Mode des alten Regimes, allerdings durch wirtschaftliche Gründe wesentlich vereinfacht.

Einfachheit und eine gewisse Vernachlässigung der Kleidung, waren der Ausdruck einer fortschrittlichen Gesinnung in einer Zeit, in der es nicht ungefährlich war, sich mit kostbaren Stoffen oder Schmuck auf die Straße zu wagen.

Die Frauen trugen faltige Röcke ohne künstliche Stütze, mit mäßig enger Taille und engen Ärmeln, einen mit einem sogenannten "Fichu" verdeckten Halsausschnitt. Das waren die bevorzugten Formen der demokratisierten bürgerlichen Mode der Revolution, die von allen getragen wurde.

Herrenmode:
Ende des 18. Jh. trat einer der wichtigsten Brüche in der Geschichte der Männermode ein. Sie wurde allmählich weniger farbig und vielseitig, sie wurde geradezu düster.

Die Französische Revolution wandelte die Kleidung der Männer weit mehr als die der Frauen: seit damals sind die Variationen der Herrenmode im Vergleich zur Damenmode sehr gering.

Auch in der Herrenmode war das Bürgertum, der "Dritte Stand", Vorbild für lange, weite Hosen, sogenannte "Mantelots", flache Schuhe, kurze Jacken, weißes Hemd, gestreifte Westen mit überdimensionalen "Jabots", die bis zum Kinn reichten. Zweispitz oder Mütze mit Kokarde. Frisur á la Titus.

<<Mode der Revolution und des Directoire.
Mode und Schmuck des Empire 1>>


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