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Kosten-Nutzen erklärt

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Hermann Maurer 
Kosten-Nutzen erklärt
geschrieben am: 2005-03-26 01:01:50
Liebe alle,

natürlich kostet der Betrieb des Servers fast nichts. Darum ja auch die Aufforderung an das Ministerium, den Server nicht einzustellen, selbst wenn manche Angebote veraltet sind. Ja daher sogar das Angebot, dass mein Institut (IICM der TU Graz) das weiterhin kostenlos macht.

Die durchaus beachtlichen Kosten sind sehr viel früher entstanden: das Projekt war ja eines jener, das für die 1000 Jahr Feier 1996 gemacht wurde. In der Zeit von 94-96 wurde also (seit 1966 erstmalig) wieder ein österreichsiches Lexikon erstellt: da waren rund 50 Fachexperten (für jedes Gebiet braucht man einen!) eingebunden. Dann ist das die Musikgeshcichte: dass man die Noten sieht und gleichzeitig die Musik hört während der Cursors über die Noten wandert war damals eine Sensation, war auch aufwendig zu erstellen... und dann mussten die Rechte erworben werden. Die Digitalisierung aller Bilder war 1996 nicht so einfach wie heute, usw. D.h. der Löwenanteil ist in der Phase 1994-1997 angefallen, genau wieviel hängt davon ab wieviele Personen die an öffentlichen Einrichtungen tätig waren und mitgearbeitet haben (in Wien, in Krems, in Graz,...) zählt oder nicht zählt. Und dann war 8 Jahre lang die Wartung: immerhin musste die deutsche und englsiche Version gewartet werden! All dies ist hinter uns. Es geht jetzt darum: dreht man den Server wie er ist einfach ab, oder führt man ihn wie er ist weiter, oder finden sich Sponsoren, die auch für Updatres sorgen (dafür aber vielleicht sogar ihre Werbung hineinstellen dürfen). Herzlichst Hermann Maurer
Walter Schrenk 
AW: Kosten-Nutzen erklärt
Antwort vom: 2005-03-29 02:40:39
Wenn Sie bereit wären, das Lexikon auf Ihrem Server weiterhin bereitzustellen, dann wäre doch einmal das dringlichste Problem gelöst!

Es wäre wirklich großartig, wenn Sie das einfach machen würden.

Sollte einer der Autoren für irgendwelche Rechte dann noch zusätzlich Honorar beanspruchen, so wird sich doch sicherlich ein anderer kompetenter finden, der hier gerne sein Wissen zur Verfügung stellt. Die Aufwendungen für diese dafür notwendige redaktionelle Betreuung wären sicherlich nicht allzu hoch. Die Kosten sollten dann, trotz aller Sparsamkeit, vom Ministerium leicht zu tragen sein.
Diese Lösung ist sicher besser, als dieses Lexikon mit Werbebannern zu verunstalten oder sich der Wikipedia anzuhängen. Eine eigenständige Lösung wäre auch insoferne besser, weil man ja nie wissen kann, wie sich Wikipedia in Zukunft entwickeln wird, und man deren Weg ja auch nicht wirklich kontrollieren kann.
Liebe Grüße
Walter Schrenk
Jörg Dennis Krüger 
AW: Kosten-Nutzen erklärt
Antwort vom: 2005-04-02 19:19:55
Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Maurer,

ich kann mir das Projekt in keinen Händen besser vorstellen, als in Ihren! Wunderbar aufbereitete Informationen dürfen nicht so einfach verloren gehen - vorallem nicht in Zeiten, wo Wissen das wichtigste ist, was wir haben.

Grüße aus München,
Ihr Jörg Dennis Krüger



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