Gegenüberstellung Vor- und Nachteile bei einem Verkauf von Kunst über einen Händler oder ein Auktionshaus (Privatverkauf)

 

Auktionshaus

Händler

Vorteil:
Auktionshäuser ziehen schon immer große Zahlen von Interessenten an. Damit erfährt ein Großteil der Marktteilnehmer von einem Angebot. Bei großem Interesse für ein Objekt kann bei einer Versteigerung ein sehr hoher Preis erzielt werden. (Link: allerdings Achtung Mindestpreis nicht zu hoch ansetzen)

Vorteil:
Ein Händler kann, bedingt durch seine meist gute Kenntnis des Marktes gute Verkaufserlöse erzielen, die sich mit dem Ergebnis von Auktionen vergleichen lassen. Daher sollte man sich als Anbieter an spezialisierte Händler wenden

Risiko:
Doch die Marktsituation und das Interesse für ein Objekt unterliegt Schwankungen von denen man aus den verschiedensten Gründen überrascht werden kann. Das kurzfristige Zurückziehen eines Objektes kostet viel Geld. Objekte, die keinen Käufer finden sind „verbrannt“ und können viele Jahre nur schlecht verkauft werden. Das trifft vor allem bei höherwertigen Objekten zu.

Risiko:
Die Seriosität ist bei einem Verkauf an Händler oder bei einem Kommissionsverkauf absolute Grundvoraussetzung. Erkundigen Sie sich daher über ihren Vertragspartner und schließen Sie eine klare Vereinbarung ab.

Der Zeitpunkt einer Auktion und die momentane Wirtschaftslage haben einen hohen Einfluss auf den erzielbaren Preis.

Ein Verkauf an einen Kunsthändler kann das Risiko eines schlechten Auktionspreises ganz vermeiden.

Garantie:
Auktionshäuser haften für die angebotenen Werke. Der hohe Aufwand des Auktionshauses rechtfertigt den hohen Unterschied zwischen dem Preis, denn ein Käufer zahlen muß und dem Nettoerlös, den der Verkäufer erhält. Siehe Beispielrechnung

Garantie:
ebenso haften Händler für die angebotenen Verkaufsobjekte. Ein Käufer kann dort ein Kunstwerk wesentlich günstiger erwerben als bei einer Auktion. Damit kann der Verkäufer bei einem seriösen Händler einen höheren Preis bekommen. Dies trifft vor allem bei Kommissionsgeschäften zu.

Die Kosten bei einem Auktionshaus sind höher als bei einem Händler. Bei einem Zuschlagspreis von „100“ hat ein Ersteigerer i.d.R. 122 – 128 % des Zuschlagspreises zu bezahlen, während der Verkäufer nach Abzug aller Kosten zwischen 70 – 85 % erhält. Siehe Beispielsrechnung unten

Kosten: Da ein Händler geringere Kosten zu tragen hat, kann man als Verkäufer einen höheren Preis erzielen.



Folgende Punkte sind noch zu bedenken:

Ein Verkauf oder die Versteigerung ausschließlich über das Internet, ohne Einbeziehung eines Experten ist bei höherwertigen Kunstwerken nicht zu empfehlen. Da die Abwicklung eines privaten Verkaufes nur Sache der Vertragspartner ist, kommt es hier leicht zu Problemen, vor allem wenn es um hochwertige Stücke handelt. 

In beiden Fällen – einerlei ob Auktion oder Handel - empfiehlt es sich, das Stück im Internet wirksam zu bewerben.

Das Bewerben über eine Internetplattform für Kunst führt zu einer massiven Erhöhung der Bekanntheit eines Angebotes, vor allem wenn diese gut besucht wird. Denn die Homepage eines Kunsthändlers oder Auktioshauses – auch wenn diese sehr gut gemacht ist – erreicht meist nur einen Teil der möglichen Kaufinteressenten. Für einen Sammler ist es kaum möglich, Kunstwerke bei vielen Anbietern laufend zu suchen. Ein Geschäftsmann, der Zeitungswerbung betreibt, käme kaum auf den Gedanken, nur in einer einzigen Zeitung zu werben. Im Internet ist es nicht anders: die eigene Homepage ist nur ein Weg ins Internet – einer von vielen. Eine effiziente Werbung für den Verkauf ihres Stückes erfordert daher mehr als die Werbung über eine einzige Homepage.

Bestehen Sie als Verkäufer eines Werkes darauf, dass Ihr Stück auch über eine Internetplattform angeboten wird. Die Kosten in BeyArs sind dafür sind nicht hoch: Das Anbieten eines Verkaufsstückes über uns durch einen Händler kostet– abhängig von der Gesamtzahl der angeboten Stücke - 5,80 € bis 29,- € pro Jahr.

Entscheidend bei der Auswahl einer Internetplattform ist daher die Frage, ob sie bei ihrer Zielgrzppe beliebt ist. Es sollte auch darauf geachtet werden, dass die Plattform korrekte und nachvollziebare Besucherzahlen nennen kann, die der Kontrolle einer unabhängigen Stelle unterliegen. (Link)