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Fotografieren für die Bildschirmpräsentation und das Internet


Eine klare Bildaussage erzielt der Fotograf durch die Licht- und Kameraeinstellung. Denn bei Fotoaufnahmen für das Internet gilt der Grundsatz: Möglichst hohe Qualität bei möglichst geringem Datensatz. Außerdem ist die Bildschirmauflösung wesentlich geringer als ein Foto oder Druck. Neben dieser Einschränkung eröffnet die Bildschirmdarstellung gleichzeitig auch neue Möglichkeiten: Beispielsweise soll ein mit Diamanten besetztes Schmuckstück für die Bildschirmpräsentation fotografiert werden. Bei einem solchen Schmuckstück entsteht durch die hohe Lichtbrechung der vielen kleinen Steine ein hoher Dynamikumfang von Licht und Schatten. Wie oben bereits erläutert, ist die Darstellung dieser Lichtreflexe problematisch.

Die animierte Bildschirmpräsentation bietet in diesem Fall eine großartige Möglichkeit: Durch Erstellen mehrerer Aufnahmen des Schmuckstücks in einer Drehbewegung kann das Funkeln der Diamanten am Bildschirm zu einer natürlichen Bewegung montiert werden. (Klicken Sie dazu auf "Bild vergrössern" bei dem Stück Diamantrose). In der Animation wechseln die dunklen und hellen Bereiche sich in schneller Folge ab. So entsteht ein natürlicher Gesamteindruck. Für eine Animation erstellte Einzelbilder sind nicht als eigenständige Lichtbilder zu verwenden, da die Steine im einzelnen Bild grau erscheinen um die hellen Stellen weiß hervorzuheben. Nur in der Gesamtkomposition der Bewegung entsteht aus den Einzelbildern ein natürlicher, funkelnder Eindruck.


Text: Ulrich Ghezzi


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