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GLENZ, Albrecht

Geb. am 6. 8. 1907 in Erbach; gest. am 6. 2. 1990 in Hanau/Main. Nach dem Besuch der Realschule in Michelstadt trat Glenz als Lehrling in die Werkstatt seines Vaters (Johann Otto Glenz) ein. Von 1925 bis 1932 setzte er seine Ausbildung in München und Düsseldorf fort, wobei er 1926 auch in Frankfurt tätig war. Überliefert ist, dass er neben der handwerklichen Ausbildung an der Kunstakademie in Düsseldorf Malerei und Bildhauerei studierte. Nach seiner Heirat im Jahr 1934 ließ sich Glenz als freischaffender Bildhauer in Frankfurt nieder, bis er 1940 zum Militär eingezogen wurde. Von 1947 bis 1955 war er dann Leiter der Elfenbeinschnitzerschule in Erbach und von 1955 bis 1970 Dozent an der Staatlichen Zeichenakademie der Gold- und Silberschmiede in Hanau a. M., wo er sich als selbständiger Bildhauer etabliert hatte.

Als „Öffentliche Arbeiten“ von Glenz finden Erwähnung: Domplatz Worms – Hainerhof Frankfurt – Bundesbahndirektion Frankfurt – Neue Nikolai Kirche Frankfurt – Industrie- und Handelskammer Hanau – Christuskirche Hanau – Andreas-Gemeinde Minden/Westf. – Lutherkirche Wolfgang – Amtsgericht Hanau – Freiheitsplatz Hanau. Das Hessische Landesmuseum in Darmstadt besitzt von Glenz ein 12 x 7 cm großes Elfenbeinrelief mit einer Darstellung der Madonna in Form eines Brustbildes. Die Schnitzarbeit wurde 1944 durch Brandeinwirkung beschädigt. (Bibl., H. W. HEGEMANN, 1971, Kat. Nr. 23) Im Deutschen Elfenbeinmuseum Erbach befindet sich von dem Künstler eine 1960 in Hanau entstandene 36 cm hohe, modern anmutende rundplastische Elfenbeinfigur einer Heiligen. (Bibl., H. W. HEGEMANN, 1971, Kat. Nr. 40).

<<GIESS, Adolf
GLENZ, Johann Otto>>


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