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HÉBERT, Gustave-Firmin
Geb. 1805 in Dieppe; gest. 1851 ebenda. Sein Vater war Schreiber der Tabakwerke. Nach der Lehre bei Blard wechselte Hébert zu Meister Farge und ehelichte mit 20 Jahren dessen Tochter. 1837 bekam das Paar einen Sohn, der Gustave-Louis-Alfred getauft wurde. Hébert galt als äußerst talentierter Elfenbeinschnitzer.
Nach dem Tod seines Schwiegervaters (1849) übernahm er dessen Betrieb, der auf besonders schöne Schnitzereien mit Blumen- und Früchtedekor spezialisiert war, und führte diesen die ersten beiden Jahre unter dem bekannten Namen Farge und dann unter Farge-Hébert bzw. seinem eigenen Namen weiter. Garcin, der Sohn von Héberts Schwager, erlernte in der Werkstatt die Elfenbeinschnitzkunst. Nach Hébert führte vorerst dessen Witwe und später Garcin den Betrieb weiter (unter Garcin-Hébert).
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