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Land und Leben sind kostbarer als Gold

„Die Erde ist heilig. Das Wasser ist heilig. Goldbergbau zerstört diese Dinge. Traditionelle Indianer sagen, dass man das Land nicht zerstören darf, denn das Land ist es, was uns das Leben gibt",

sagt Carrie Dann, eine Ältester der Western Shoshone,
eines Indianerstammes im US-Bundesstaat Nevada, der sich energisch gegen die Goldminen des Konzerns Newmont wehrt.

Auf dem Gebiet des Amungme-Volks im indonesischen Westpapua errichtete der US-Konzern Newmont die weltgrößte GoldmineFoto: Bildarchiv FIAN
Auf dem Gebiet des Amungme-Volks im indonesischen Westpapua errichtete der US-Konzern Newmont die weltgrößte Goldmine
Foto: Bildarchiv FIAN

Goldabbau in der Cordillera-Region, PhilippinenFoto: Michael Kottmeier
Goldabbau in der Cordillera-Region, Philippinen
Foto: Michael Kottmeier
Tom Beanal vom Volk der Amungme im indonesischen Westpapua meint: „ Die Konzerne haben unser Land besetzt. Sogar die heiligen Berge, die wir als Teil unserer Mutter ansehen, wurden von ihnen einfach abgetragen und sie haben sich nicht im Mindesten schuldig gefühlt."

Ähnlich wie diese beiden sind immer mehr Betroffene über den industriellen Goldbergbau erzürnt und setzen sich aktiv dagegen zur Wehr. In den USA und Kanada verklagten Menschen aus Guyana, Westpapua und Papua-Neuguinea die großen Bergbauimperien auf Schadensersatz.

In Indonesien, Peru und den Philippinen gehen sie mit Protestaktionen und Blockaden gegen die mächtigen Konzerne vor. In ihrer Verzweiflung greifen sie manchmal zur Gewalt.

Nicht alle fordern ein totales Ende des Goldbergbaus, doch gemeinsam verlangen sie Respekt für ihre Lebensweise, für ihr Recht auf das Land, das ihnen Leben gibt und das Recht, selbst zu entscheiden, was mit dem Land geschehen soll.

<<Tickende Zeitbombe
Die größte Goldader>>


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