Mikrobilder Wunder der Bildhauerkunst
Wunderwerke aus Schatzkammern

von P.W. Hartmann

Mikrobilder Wunder der Bildhauerkunst - Wunderwerke aus Schatzkammern


Die Bedeutung der Sammlung wird offenbar, wenn man bedenkt, dass weltweit in Museen und in Privatbesitz nur etwa 100 dieser außergewöhnlichen Kunstkammerstücke bekannt sind.


Die MIKROBILDER sind mehr als 200 Jahre alt und zählen zu den sensationellsten Dingen, die jemals von Menschen geschaffen wurden.

Die Bezeichnung Mikrobilder (fälschlich oft als Miniaturen bezeichnet) weist darauf hin, dass manch Details dieser durchbrochen gestalteten Elfenbein-Reliefs mikroskopisch kleine Dimensionen haben.
Maria-Theresien-Brosche
Maria-Theresien-Brosche

Ihrer unübertroffenen Feinheit wegen wurden die Mikrobilder früher zumeist als „Mirabilien“ bezeichnet, also als Wunderdinge, da man ihre Herstellung nahezu als Wunder ansah. Die wenigen Künstler, die solche „Kunststücke“ vollbrachten, arbeiteten im allgemeinen als Hofbildhauer und ihre Werke waren als Schaustücke für Kunstkabinette und Schatzkammern begehrt. Bekannt ist, dass beispielweise Maria Theresia, die Zarin Katharina die Große und der englische König Georg III solche Kleinodien besaßen.

Von den Mikrobildern am bekanntesten sind drei in der „Maria-Theresien-Brosche“ gefasste Flusslandschaften, die als die feinsten Bildwerke der Welt galten.

Noch feiner ausgeführt ist allerdings ein Mikrobild, das sich gleichfalls in der Connoisseur Collection befindet und als „Hirtenidyll“ bezeichnet wird. Bei manchen Bäumen dieser Landschaftsdarstellung betragen die Zwischenräume der Zweige weniger als einen hundertstel Millimeter (0,01 mm), wobei die Gestaltung solch mikroskopisch feiner Details auch heute noch als Wunder angesehen werden kann.

Im Zusammenhang mit Ausstellungen der Connoisseur Collection, die im Jahr 2000 in der Kunstkammer des Kunsthistorischen Museums in Wien und 2001 im Schmuckmuseum Pforzheim in Deutschland stattfanden, wurde ein Buch mit dem Titel „Mikrobilder - Wunder der Bildhauerkunst“ herausgegeben.

Connoisseur Collection

Bei der in Privatbesitz befindlichen Connoisseur Collection handelt es sich um eine der seltensten Kunstsammlungen. Sie besteht aus 29 MIKROBILDERN, die in 27 Objekten eingesetzt sind.

Eine Sammlung von 27 Objekten mit 29 Elfenbeinschnitzereien
Heute sind in Museen und in Privatbesitz weltweit nur etwa 100 Mikrobilder bekannt. 29 davon befinden sich in dieser Connoisseur Collection.
Das bekannteste Objekt dieser Sammlung ist die "Maria-Theresien-Brosche".
Auf den nachfolgenden ca. 280 Seiten finden Sie 111 Fotografien mit teils mehrfachen Makroaufnahmen.
Dieses Foto entstand während der Ausstellung in der Kunstkammer des Kunsthistorischen Museums in Wien die unter dem Titel: "Mikrobilder - Wunder der Bildhauerkunst" vom 28.02. bis zum 03.09.2000 stattfand.
Dieses Foto entstand während der Ausstellung in der Kunstkammer des Kunsthistorischen Museums in Wien die unter dem Titel: "Mikrobilder - Wunder der Bildhauerkunst" vom 28.02. bis zum 03.09.2000 stattfand.

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