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Synthetische Edelsteine bringen die Fachwelt zum Schwitzen

Einleitung: Diamant und sein Ersatz

Diamanten faszinieren schon seit Jahrhunderten die Menschheit. Vor etwa 2800 Jahren wurden die ersten in Indien gefunden.

Dieses natürliche Mineral hat hat eine Lichtbrechung von 2,42, die größte optische Dichte und daher die höchste Lichtreflexion (100%). Der Diamant ist somit zu Recht der "schönste" unter den Edelsteinen.

Für den Wissenschafter ist er nichts anderes als gepresster Kohlenstoff.

Der Diamant ist das härteste Mineral, daraus resultiert auch seine Eigenschaft als bester mineralischer Wärmeleiter. Diese hohe Wärmeleitfähigkeit und seine Härte finden in der Industrie seine Anwendung.

Ein Produkt mit diese Eigenschaften in Schmuckqualität künstlich herzustellen, ist bis heute eine große Herausforderung.

Verunsicherte Mitte der 70er Jahre der synthetische "Fianit" – später "Cubic Zirkonia" (KSZ)", den Diamantenmarkt, so gibt es seit Ende des 20. Jahrhunderts eine neuerliche Steigerung: MOISSANIT.

Beim Moissanit handelt es sich chemisch gesehen um Siliciumcarbid (SiC). In der Natur kommt SiC relativ selten vor, wird aber schon seit längerer Zeit synthetisch erzeugt.

SiC wird in der Mineralogie als Moissanit bezeichnet, wenn die Schmuckfachwelt heute vom MOISSANIT spricht, ist ein synthetischer Moissanit, also ein künstlich hergestelltes Syliciumcarbit gemeint.

Bis vor einigen Jahren fand dieser künstlich hergestellte Diamant nur in der Technik seine Anwendung, da die Herstellung in Schmuckqualität sehr aufwendig und somit sehr teuer ist.

Bei der Herstellung großer Kristalle (die Firma Cree Rechearch hatte sich darauf spezialisiert) für die elektronische Industrie fiel auf, dass die geschliffenen Kristalle wie grünliche Diamanten aussahen.

Die amerikanische Firma C3, Inc. (1995 gegründet) konnte die Probleme der grünen Farbe beseitigen und dieses vielversprechende Erzeugnis in Edelsteinqualität wurde 1998 dem Fachhandel präsentiert.

Bereits 1999 wurde die Produktion an geschliffenen Steinen auf 60.000 ct. geschätzt, wovon rund die Hälfte für den europäischen und asiatischen Markt bestimmt war.

Da die Perfektionierung dieser Steine immer weitergeht, wird es auch immer schwieriger, diese zu erkennen.

Auf den folgenden Seiten finden Sie viel Wissenswertes über den Moissanit und seine Geschichte. Es werden Erkennungs- und Unterscheidungsmerkmale auf zahlreichen Fotos dokumentiert und in Tabellen zusammengefasst.

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