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Die Prüfmethoden

Die Möglichkeiten einen Moissanit vom Diamant zu unterscheiden:

Der synthetische Moissanit in der heutigen Qualität ist dem Brillant oberflächlich betrachtet zum Verwechseln ähnlich. Es werden nicht nur brillantierte und rund geschliffenen Steine angeboten, sondern auch Moissanite in verschiedenen anderen Schliffformen.

Ein wichtiges Erkennungsmerkmal für den Fachmann ist die polierte Rondiste (=äußerer Umfang des Steines).

Die nadelförmigen Einschlüsse werden zunehmend reduziert, dadurch sind die Steine nahezu farblos.

Nach neuesten Meldungen soll es der russischen Wissenschaft gelungen sein, die Produktion von farblosen Moissaniten von der hexagonalen a-SiC auf die kubische ß-SiC Kristallisation zu verändern.

Damit ist trotz schräger Betrachtung mit der Lupe oder Mikroskop keine Schliffkantendoppelbrechung mehr sichtbar.

Differenzierung in Schwereflüssigkeiten. Einzelne, also ausgefasste Moissanite können in der Flüssigkeit Dijodmethan oder Methylenjodid getestet werden. Dijodmethan hat ein spezifische Gewicht (Dichte) von 3,32, Methylenjodid 3,33. Da der Moissanit mit einer Dichte von 3,21 leichter ist als diese Flüssigkeiten, schwimmt er oben. Der Diamant hingegen mit einer Dichte von 3,52 ist schwerer und geht unter.

Messen der elektrischen Leitfähigkeit.
Hierbei wirkt Moissanit als Halbleiter und Isolator. Da dies keine unveränderlichen Eigenschaften sind, ist die Bestimmung nur in einigen Fällen zuverlässig

Messen der Wärmeleitfähigkeit.
Diamant und Moissanit leiten Wärme fast gleich gut. Die Bestimmung ist also unzuverlässig

Messen mit einem Reflektometer.
Dies ist eigentlich eine genaue Prüfmethode. Moissanit kann jedoch mit Hilfe von Beschichtungen leicht unerkennbar für ein Prüfgerät nach dieser Testmethode gemacht werden. Darüber hinaus lassen sich die meisten dieser Prüfgeräte nicht bei gefassten Steinen einsetzen. Diese Methode ist also sehr unpraktisch

Messen mit Hilfe der Spektralanalyse.
Diese Methode wird in verschiedenen Testgeräten (z.B. C3 Tester 590, Moissketeer 2000, Moissanite Terminator und CONDUCTOR 2001 und 2002 nach Ali El Hariri & Eikhorst) angewandt. Hierbei wird die Absorption von Licht einer bestimmten Wellenlänge im Stein gemessen. In dieser unveränderlichen Eigenschaft unterscheidet sich Moissanit von Diamant. Diese Prüfgeräte sind zuverlässig und lassen sich teilweise sowohl an gefassten als auch an losen Steinen einsetzen

In der Folge werden die Vergleichshinweise zu den wichtigsten Diamantersatzsteinen und dessen Erkennungsmöglichkeiten auf zahlreichen Fotos dokumentiert und in Tabellen zusammengefasst.

Sie entstanden alle in der aufwendigen Studienreihe von Prof. Leopold Rössler.

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