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Auszüge aus dem Bordbuch Columbus

Präkolumbianische Goldschmiedekunst aus Kolumbien

Ausschnitte aus dem Bordbuch aus 1492/93 wies seiner nachfolgenden Generation jene Hinweise, die sie für Mord und Totschlag brauchten, um schließlich die Herrscherhäuser und in weiterer Folge die Museen der Welt mit Gold zu schmücken.
  • 15.Oktober 1492, .... auch hier empfingen uns die Indianer mit Geschenken. Wir fragten sofort nach Gold und erfuhren, dass auf einer weiter im Süden gelegenen Insel die Eingeborenen goldene Fuß- und Armspangen trügen ....,

  • 16.Oktober 1492,    habe eine weitere große Insel entdeckt, nannte sie Fernandina (Long Island), nur Gold fanden wir auch hier nicht...,

  • 18.Oktober 1492, auf Saometa fanden wir weder Gold noch eine Stadt. Dafür aber viele Kräuter ....,

  • 21.Oktober 1492,  ich hörte von einer anderen großen Insel, die von den Indianern einmal "Colba" und dann wieder "Cubgua" (Indianisches Wort für Goldfundstätte, heute die Insel Kuba), genannt wird. Dort soll es nicht nur Überfluss an Gold, Perlen usw. geben....,

  • 1.November 1492,   wir fuhren in nordwestlicher Richtung weiter und stießen auf ein Plateau, dem ich den Namen "Kap der Palmen" (Laguna de Moron) gab.
    ... wir warteten und warteten bis die Indianer  endlich zu uns kamen...,
    ... ich verbot meinen Leuten, irgend etwas anzunehmen, damit die Indianer endlich wüssten, dass wir nur auf der Suche nach  "nucay"- das ist der indianische Name für Gold oder Silber wären....,
    ... sie versicherten mir, dass sie kein Gold besäßen, ich glaubte ihnen denn sie trugen keinen Goldschmuck...,

  • 6.November 1492,   enttäuschender Tag, auf  Cubagua gibt es wirklich kein Gold, dafür aber auf Inseln die im Südwesten liegen....,
    Übermorgen will ich weiterfahren. Der Allmächtige wird mir beistehen, Gold, Gewürze und neue Länder finden.
    Auf der Suche nach neuen Inseln, hörte ich dass es eine Insel namens Babeque gäbe, und dass dort die Indianer Gold am Meeresstrand auflesen und mit Hämmern zu Barren und Schmuck verarbeiteten...,

  • 23.November 1492,   es regnet pausenlos, die See ist stürmisch, wir suchen Schutz in einer Bucht, dort fanden wir in einem Flussbett, Steine mit Goldadern...,

  • 17.November 1492,   es gelang mir auch, Glasperlen gegen zu dünnen Blättern geschlagene Goldstücke einzutauschen. Immer wieder hörte ich von der Insel Babeque und deren reichen Goldschätzen. Ich hoffe dass mir Gott die Insel finden lassen wird...,

  • 18.November 1492,...in einem neu entdeckten Hafen den ich St.Thomas taufte, überbrachten uns die Eingeborenen: einen breiten mit bunten Steinen besetzten Gürtel und eine hölzerne Maske, deren Augen, Nase und Zunge aus Gold waren. Ein alter Eingeborener erzählte, dass es am Ende der Insel ein Dorf gäbe, wo die Bewohner goldenen Fahnen besäßen, und ferner sprach er von einer Insel die überhaupt ganz aus Gold sei....,

  • 26.Dezember 1492,   die Santa Maria ist gestrandet, sie ist nicht mehr zu retten, während ich getröstet wurde, kam ein Canone mit vier Indianern von der Schildkröteninsel, die ein paar kleine Goldstücke gegen Glöckchen eintauschen wollten. Als man sah, dass mich der Anblick des Goldes aufheiterte, versprach man mir, große Mengen davon für mich herbeizuschaffen ...,
    ....zum Abschied bekam ich mehrer Goldstücke und eine goldene Maske...,  

Noch vieles könnte man von Columbus berichten. Jenes El Dorado fand er nicht, und wie schon bereits erwähnt seine Nachfolger auch nicht. Nur er war derjenige der unbewusst mit seinen Goldrausch das Museo del Oro gründete.


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