Stücksuche:
Bitte mind. 2 Zeichen eingeben. Weitere Suchmöglichkeiten »

Christoph Columbus

Präkolumbianische Goldschmiedekunst aus Kolumbien

Genau genommen wird seit 1492, als die Spanier erstmals das Land betraten. nach dem Reichtum "El Dorado" gesucht.

Am 12. Oktober 1492 landete Christoph Columbus an der Insel Guanahani. Nach monatelanger gefahrvoller Reise, nach zähem Ringen und Kämpfen mit Meer, Wind und Meuterern und nagenden Zweifel an sich selbst, war er endlich am Ziel. Es war erreicht für das er jahrelang gekämpft und Demütigungen auf sich genommen hatte.

Er hatte den westlichen Seeweg nach Indien gefunden, er war fest davon überzeugt, eher besessen von dieser Idee, die Ostküste Indiens entdeckt und erreicht zu haben.

"ich kniete nieder, als ich festen Boden unter den Füßen hatte - noch vor einem Tag hatte ich glauben müssen, dies würde nie wieder geschehen und dankte Gott, indem ich die Erde küsste. Dann entfaltete ich das königliche Banner und rief die beiden Beamten der königlichen Krone zu Zeugen an, dass ich im Namen des Königs und der Königin von Spanien von der Insel Besitz ergriff."

In Wirklichkeit entdeckte er für Spanien einen neuen Erdteil: Amerika...

Bis dahin lebte das damalige indianische Volk, bescheiden und friedlich und schürfte aus ihren Bodenschätzen reichhaltig Gold, das es zu Zier- und Gebrauchsgegenständen in Hülle und Fülle verarbeitete. Den indianischen Goldschmieden gelang es, für uns Zeugen der Kultur zu hinterlassen.

Das Besondere an dieser Art von Schmuck war und ist, dass keine Edelsteine mitverarbeitet wurden, obwohl historische Überlieferungen aussagen, dass die sogenannten Muzos-Indianer die Smaragdlagerstätten seit jeher ausbeuteten.

Sie schätzten aber nur Smaragdkristalle oder nur Stufen (ausgelegt auf heutige Maßstäbe) von höchster Qualität, um damit im Tauschhandel mit Nachbarstämmen in erster Linie ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können. Überlieferungen sagen sogar, dass nach dem Aussortieren der feinen Smaragdstücke, die weniger ansprechend aussehenden Smaragde weggeworfen wurden.

Das Schicksal Columbiens und somit auch seiner Kunstkultur sowie seiner Bodenschätze begann mit der schicksalhaften Eintragung von Christoph Columbus in sein Tagebuch am 13. Oktober 1492.

Es war ein Samstag, als der erste Schriftsteller der lateinamerikanischen Kultur für seinen König und somit für die Nachwelt niederschrieb:

..."die Angst der Indianer (so nannte er die Eingeborenen) vor unseren Schiffen scheint geschwunden zu sein. Einige schwammen zur "Santa Maria" heran, andere kamen in leichten Barken, die sie "Carnones" nennen. Eigenartige Bewegungsmittel sind das; ausgehöhlte Baumstämme befördern vierzig bis fünfzig Indianer damit...,

Sie brachten uns als Geschenke Papageien, aus Baumwolle verfertigtes Garn und eine Art Brot mit, das sie "Cassava" nennen und aus einer Wurzel zubereiteten, die den Namen "Yuka" trägt.

An unseren Geschenken hatten sie viel Freude. Sie scheinen zu Glauben, dass alles was aus unseren Händen kommt, überirdische Kraft besitze.

Ich bemerkte - und nicht nur ich!, dass manche Indianer die Nase durchlöchern und in die so entstandene Öffnung ein Stück Gold gesteckt haben. Sie tauschten das Gold, das sie offenbar für wertlos hielten, gern gegen Glasperlen ein, doch verbot ich den Tauschhandel sofort: das Gold gehört der Krone allein.

Ich fragte, woher das Gold stamme und erfuhr, dass es auf ihrer Insel gefunden werde, aber nur in geringen Mengen.

Durch Zeichensprache gaben sie mir zu verstehen, dass im Süden oder auf der südlichen Seite der Insel ein König wohne oder es ein Reich gäbe, wo ein König aus großen Gefäßen aus purem Gold esse und trinke. Ich fragte weiter, ob dieses Reich "Cipango" heiße, doch leider verstanden sie mich nicht...".

<<Guacheros - Die "Goldsucher"
Goldkauf - Spitzenpreise für illegale F...>>


Aktuelle Objekte:

Online-Schmu... >

Blumen, 1845 >



Aktuelle Objekte:

Angelika Kau... >

Sven Boltens... >