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Goldbarren - Wertvoller Goldschmuck wurde eingeschmolzen

Präkolumbianische Goldschmiedekunst aus Kolumbien

Kolumbien war in den Traumvorstellungen der Konquistatoren das "Dorado", dessen Eroberung noch größere Beute versprach als Cortez sie bei der Eroberung Mexikos und der Zerstörung des Aztekenreiches oder Pizarro bei der Eroberung und Zerstörung des Inkareiches im heutigen Peru gemacht hat.

In einer Reihe von Beutezügen brandschatzten und plünderten die Spanier, in denen die ahnungslosen Indios sie als "weiße Götter" oder zumindest als "Söhne der Sonne" ansahen. Im Landesinneren, trafen sie goldreiche Siedlungen, rissen deren Gräber auf, in denen sie ihre Toten mit wertvollen Goldbeigaben zu bestatten pflegten auf, und zerstörten auf bestialische Art und Weise. Immer wieder glaubten sie El Dorado gefunden zu haben. Mit ihrer Beute hatten die damaligen Guacheros aber nur eines im Sinne : Einschmelzen zu Goldbarren.

Somit wurde zwischen Santa Fe und Panama kiloweise, reichhaltig verzierter und formenreicher Goldschmuck der Indianer eingeschmolzen. Aus der stark befestigten Hafenstadt Cartagena verschiffte man sie Richtung Spanien, um die verschuldete Staatskasse in Madrid aufzubessern.

Bei einer Nachforschung im Archiv in Sevilla, wo die damaligen "Buchhalter" genaue Aufzeichnungen führten, konnte man nachlesen, dass zwischen 1503 und 1660 allein aus Kolumbien sagenhafte 185.000.000 kg Gold ausgeführt wurden.

<<Auszüge aus dem Bordbuch Columbus
Albrecht Dürer - ein Zeitzeuge>>


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