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Zwei große Kulturzentren

Präkolumbianische Goldschmiedekunst aus Kolumbien

Für die Wissenschaft war interessant, wie sich die einzelnen Goldschmiedekulturen in ihren Stilmerkmalen verhielten, bevor Christoph Columbus 1492 das Territorium betrat.

Während ihrer Untersuchungen stellten die Wissenschaftler fest, dass sie ganz bestimmte charakteristische Eigenschaften bezüglich Herstellung, Gebrauch und Bedeutung ihrer Schmuckstücke aufwiesen. Ferner ergaben die Studien an den Goldarbeiten, unter Berücksichtigung der Epoche ihres Wirkens, zwei große Kulturzentren:

  • Das älteste Kulturzentrum wird dem Südwesten zugeordnet. Es umfasst ein weites Gebiet von La Tolita, an der nördlichen Küste von Equador über Tumaco im südlichen Teil bis zu der Zone, die von den Archälogen "Quimbaya" genannt wird. Die dort angesiedelten Kulturen (Tumaco, Tierradentro, San Agustin, Calima, Narino, Tolima und Quimbaya), erzeugten Goldarbeiten in verschiedenen Stilen, wobei aber immer eine gleichartige Technik beobachtet werden konnte. Man spezialisierte sich auf das Hämmern und Treiben von dünnen Goldblechen.


  • Im übergebliebenen Kulturraum, der dem Gebirge und der nördlichen Ebene zugeordnet wird, Richtung Karibik gehend, hatte man verschieden Stämme mit hochentwickelten Kulturen (Sinu, Muisca und Tairona). Man konnte eruieren, dass die Muisca und Tairona, bevor spanische Eroberer kamen, einen hohen Grad der Festigung in ihrer Kunst erreicht hatten. Sie verwendeten vorwiegend das Wachsmodellausschmelzverfahren und die Vergoldung durch Oxydation. Sie beherrschten bereits eine für die damalige Zeit perfekte Metallurgie.


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